29.05.2015

Paternoster: Verbot durch die Hintertür ist absolut lächerlich

Der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker will sich im Düsseldorfer Parlament dafür einsetzen, dass die nostalgischen Umlaufaufzüge weiter für alle fahren dürfen.

Spieckerhellblau„Es ist absolut lächerlich, die bei den Wuppertaler Bürgern so beliebten Paternoster in den beiden Rathäusern Barmen und Elberfeld aus Sicherheitsgründen still legen zu lassen. Da schießt die SPD-Bundesarbeitsministerin mal wieder weit über das Ziel hinaus.“ Der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker hält die Begründung für dieses Verbot durch die Hintertür für nicht nachvollziehbar. „In den vielen Jahren, in denen die Paternoster Besucher und Mitarbeiter in den Verwaltungshäusern von Etage zu Etage befördert haben, hat es fast keine Unfälle gegeben. Diese Art Aufzug ist also sehr sicher“, so der CDU-Politiker. Und für die Wuppertaler gehörten diese Paternoster einfach in die beiden Rathäuser.

„Ich möchte fast schon sagen, sie sind ein Stück Zeit- und natürlich auch Industriegeschichte. Die darf man nicht einfach so aus dem Alltag verbannen“, macht Spiecker deutlich. Er will sich in Düsseldorf dafür einsetzen, dass das Land diese Verordnung aus Berlin nicht einfach eins zu eins übernimmt; denn die Umsetzung ist Ländersache, heißt es aus dem Bundesarbeitsministerium. „Vielleicht besteht ja noch Hoffnung für unsere nostalgischen Umlaufaufzüge“, so Rainer Spiecker abschließend.

 

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