18.05.2015

Fahrradpreis Nordbahntrasse

Wuppertaler Nordbahntrasse gewinnt den Deutschen Fahrradpreis

Die Nordbahntrasse in Wuppertal, die im Dezember vergangenen Jahres eröffnet wurde, hat den Deutschen Fahrradpreis 2015 in der Kategorie Infrastruktur gewonnen. Der Preis wurde in Potsdam im Rahmen des 4. Nationalen Radverkehrskongresses verliehen.

„Die 23 Kilometer lange Nordbahntrasse als Mobilitätsband für Fuß- und Fahrradverkehr ist die Blaupause für Radschnellwege in Deutschland“, unterstrich NRW-Verkehrsminister Michael Groschek am Rande des Kongresses. Sie wurde mit großem ehrenamtlichen Engagement der Wuppertalbewegung angeschoben und umgesetzt

Erst die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Politik und Stadtverwaltung habe den Durchbruch gebracht in einer topographisch schwierigen Region, bei der bisher kaum Angebote für den Radverkehr bestanden. Wuppertal wurde inzwischen auch beim ADFC-Fahrradklimatest 2015 zum Aufsteiger des Jahres gekürt. Groschek: „Ich bin schwer beeindruckt, wie schnell die Nordbahntrasse das Mobilitätsverhalten der Wuppertaler sichtbar verändert. Zusammen mit den übrigen Panoramaradwegen in der Region ergeben sich ganz neue Perspektiven, nicht nur für den Freizeitbereich, sondern insbesondere auch für den Alltag.“

Minister Groschek zeigte sich sicher, dass der Erfolg der Nordbahntrasse auch auf die Radschnellwegprojekte in NRW ausstrahlen werde. Neben dem Radschnellweg Ruhr, dessen erstes Teilstück in Mülheim an der Ruhr noch in diesem Jahr eröffnet wird, werden momentan fünf weitere Projekte einer Machbarkeitsstudie unterzogen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Nordbahntrasse mit dem diesjährigen Deutschen Fahrradpreis prämiert wurde und gratulieren dazu ganz herzlich der Wuppertalbewegung und Dr. Gerhardt,“ so die Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann heute in Düsseldorf.

„Der Deutsche Fahrradpreis“ ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland. Der Preis wird verliehen vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS), dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und dem Verbund Service und Fahrrad g.e.V. (VSF). 2015 wurde der Preis zum 15. Mal verliehen. Als Bestandteil des Nationalen Radverkehrsplans der Bundesregierung soll der „Der Deutsche Fahrradpreis“ dazu beitragen, Good-Practice-Beispiele bei Entscheidungsträgern und Fachleuten bekannt zu machen.

Njuuz

 

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