30.04.2015

Ausbildung von Polizeinachwuchs verbessern

Die CDU-Landtagsfraktion hat heute einen entsprechenden Antrag in die Plenarsitzung in Düsseldorf eingebracht. Der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker stellt nach der Debatte fest: "Die Einheits-Polizei-Strategie von SPD und Grünen ist gescheitert."

Spieckerhellblau„Nordrhein-Westfalen belegt bei der Kriminalitätsbekämpfung regelmäßig den letzten Platz. Diese desolate Bilanz, von der auch Wuppertal nicht verschont bleibt, ist die Folge einer Einheits-Polizei-Strategie von SPD und Grünen. Alle Fachleute und Polizeigewerkschaften kritisieren die alarmierend schlechte Aufklärungsquote. Deshalb hat die CDU-Landtagsfraktion heute (30.4.2015) einen Antrag zur Verbesserung der Polizeiausbildung in den Landtag eingebracht“, berichtet der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker von der heutigen Plenarsitzung in Düsseldorf.

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Spiecker weiter: „Wir wollen es den angehenden Wuppertaler Kommissarinnen und Kommissaren ermöglichen, sich bereits während ihrer Ausbildung zu spezialisieren. Nach einem gemeinsamen Grundstudium sollen sich die Polizei-Studierenden entscheiden, ob sie sich im Hauptstudium auf „Kriminalpolizei“ oder „Schutzpolizei/Wachdienst“ ausrichten.“ Derzeit sei es so, dass in der Polizeiausbildung nur rudimentäre Grundkenntnisse in der Kriminalitätsbekämpfung vermittelt würden. „Mit nur etwa einem Viertel der Ausbildungsstunden und einem nur vierwöchigen Praktikum etwa in der Kriminaldirektion Wuppertal kann man keine einsatzfähigen Ermittler einsetzen“, machte der Landtagsabgeordnete deutlich. „Es ist fünf vor zwölf: Bis 2022 wird die Kriminalpolizei pensionsbedingt rund 50 Prozent – etwa 4000 – ihrer Ermittlerinnen und Ermittler verlieren. Die Landesregierung muss nun handeln.“

 

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