01.04.2015

doeppersberg Stadtfinanzen

Sensationsfund stoppt Döppersberg-Ausbau

Bei einer Baustellenbegehung konnte die GRÜNE-Fraktion heute hautnah miterleben, wie sich durch Abrisstätigkeiten eines Spezialgerätes ein bislang verborgener Eingang zu einem unterirdischen Hohlraum auftat.

LogoNjuuzSy Erste Eindrücke zeigen das verhältnismäßig gut erhaltene, seit Jahrzehnten verschollene Bernsteinzimmer, das von einigen Experten schon seit mehreren Jahren in der bergischen Großstadt verortet wurde.

Die Stadtspitze reagierte sofort und beorderte russische Experten zur endgültigen Identifikation nach Wuppertal. OB Jung wird die Delegation morgen Vormittag persönlich am Backwagen neben dem Hauptbahnhof begrüßen.

Aller Voraussicht nach werden sich die Bauarbeiten durch die Begutachtung und Bergung des Zimmers auf unbestimmte Zeit verzögern.

Die grüne Ratsfraktion sieht allerdings auch positive Seiten dieses Fundes. So könnte nach Kölner Vorbild eine Ausgrabungsstätte im Zentrum Elberfelds für neue Impuls für die Innenstadt sorgen. Außerdem hat der russische Staat eine nicht unerhebliche Summe für das Auffinden des Bernsteinzimmers ausgelobt. Vielleicht wird dieser Fund ja ein Segen für die gebeutelte Stadtkasse.

Eine Stellungnahme des Investors Signature Capital zu den neuen Ereignissen gibt es noch nicht.

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Kommentare

  1. Fast Foot sagt:

    „Eine Stellungnahme des Investors Signature Capital zu den neuen Ereignissen gibt es noch nicht.“

    Noch besser für den April-Scherz, aber näher an der Wahrheit und Realität wäre gewesen:
    Trotz wohlwollendem Verhalten der Fraktion der Grünen im Wuppertaler Rat für den internationonalen Investor Signature Capital, trotz Schweigen zu den ganz legalen Steuertricks des Investors und der menschenverachtenden und umweltfeindlichen Produktion der Primark Textilien, werden die Grünen weiterhin jeglicher Kritik an ihrer Schweige und Duldungspolitik trotzen.

  2. döppersberger sagt:

    Wieso denn „auch positive Seiten“? Das vorher geschilderte ist doch auch schon klasse. Die Umleitungen, die Fußgängerbrücke und der Bäckerwagen funktionieren doch so gut, dass alles so bleiben kann und die Baustelle, wenn sie jetzt erstmal gestoppt ist, auch der Natur überlassen werden könnte. Wäre das aus grüner Sicht etwa nicht zu begrüßen?

    1. Thorsten Sippel sagt:

      A P R I L A P R I L

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