01.04.2015

1. april aprilscherz doeppersberg dossierdoeppersberg Fahrradfreundlichkeit

Bunker am Döppersberg wird zur Tiefgarage für Fahrräder

Spätestens seit Ende des Kalten Krieges ist der Tiefbunker am Döppersberg überflüssig wie ein Kropf. Nun ist eine neue Nutzung in Sicht. Wo man einst Schutz vor Bomben suchte, sollen künftig Drahtesel und Pedelecs parken.

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„Seit der Fertigstellung der Nordbahntrasse ist Wuppertal für Fahrradfahrer viel attraktiver geworden“, freut sich Sigrun Vohwinkel vom Amt für Stadtplanung und bezieht sich auf den aktuellen Fahrradklima-Test des ADFC. „Auf diesen Lorbeeren wollen wir uns jedoch nicht ausruhen, sondern weiter daran arbeiten, bis zum Jahr 2020 Münster als fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands abzulösen.“

Nächster Coup: Der Tiefbunker am Döppersberg wird entkernt und in eine vollautomatisierte und absolut diebstahlsichere Tiefgarage für bis zu 218 Zweiräder umgewandelt. Die notwendige Technik stammt aus Japan und ist inzwischen ausgereift, wie das Video beweist. Das Projekt kostet 12 Millionen Euro. „In der Kostenkalkulation für den Döppersbergumbau ist ein großzügiger Puffer enthalten“, sagt Planerin Vohwinkel. „Es sollte also kein Problem sein, den Bunker-Umbau ohne zusätzliche Kosten zu realisieren.“

Einziger Nachteil: Die Komplettsperrung der B7 wird wegen der aufwendigen Bauarbeiten um ein Jahr verlängert werden müssen.

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Leider nur ein Aprilscherz 😉  Der Bunker bleibt ein Bunker.

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Kommentare

  1. Ich lass mich nicht schicken sagt:

    April, April

  2. Fast Foot sagt:

    Seltsame Stadtplanung!

    Für Projekte im Sozia- und Bildungsbereich oder Kultur gibt es die Slawistisch-Junge Sparflamme, Straßenschäden in den Stadtteilen werden nicht behoben sondern maximal beschildert.

    Welcher Fahrradfahrer will gegen hohe Gebühr sein Fahhrad in einen 12 Millionen Tecnnologie-Bunker abstellen? Doch maximal die Sonntagsfahrer der Mehrheitsfraktion im Rat der Stadt und ihre auftragsbebundenen oder politisch verpflichteten Umsetzungsgehilfen in den Führungsetagen der Verwaltung.

    Mit einem Teil des Geldes könnte man Lücken im innerstädtischen Radwegenetz schließen (insbesondere unmittelbare Talachse).

    Das Geld ist also da, der Primark-Kobus war nicht „alternativlos“. Eine bürgerfreundliche Naherholungsfläche im Bahnhofsumfeld wäre finanzierbar gewesen!

    So sieht Transparenz und Ehrlichkeit aus, wenn man den Mehrheitsfraktionen von SPD und CDU vertraut! Und die Grünen stimmen zu oder enthalten sich, weil sie alternativfrei geworden sind.

    1. Fast Foot sagt:

      April, April!

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