GRÜNE: Was wird aus den Sprach- und Integrationsmittler*innen?

Sie waren in den letzten Jahren unverzichtbar und sind aus der Integrationsarbeit in Wuppertal nicht mehr wegzudenken: die Sprach- und Integrationsmittler*innen.

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Sie wurden im Rahmen des Projektes „Sprint“ von der Diakonie Wuppertal ausgebildet. Immer, wenn schnell Hilfe für Flüchtlinge und Asylbewerber*innen z.B. bei Amtsgängen benötigt wurde, waren sie auch kurzfristig zur Stelle und überwanden Sprachbarrieren.
Nun steht das Projekt vor dem Aus, denn ohne eine Drittmittelfinanzierung kann es nicht weiter geführt werden.

„ Dies hat weitreichende Folgen nicht nur für die hilfebedürftigen Menschen, sondern auch für die Träger und die Stadtverwaltung, die diesen Service sehr oft in Anspruch genommenen haben“, so Regina Orth, integrationspolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion.

„Wir wollen uns nicht so einfach mit dem Ende dieses Projektes zufrieden geben und haben deshalb eine Anfrage zur nächsten Sitzung des Integrationsausschusses am 24.02.2015 gestellt. Darin erkundigen wir uns, ob es möglich ist, dieses Projekt durch andere finanzielle Mittel weiterzuführen, z.B. aus dem Etat der Krankenkassen oder des Jobcenters. Das Ziel ist, auf jeden Fall mittelfristig eine Sicherung des Projektes zu erreichen. Dabei ist auch das Sozial- und Integrationsressort gefragt“, so Marcel Simon, sozial- und arbeitsmarktpolitsicher Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion.

„Gerade in Zeiten, wo Wuppertal als bundesweites Vorzeigemodell in der Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen gilt, wäre beispielsweise ein einmaliger Sonderzuschuss an die Diakonie Wuppertal für das Haushaltsjahr 2015 aus unserer Sicht denkbar, bestenfalls durch Umschichtungen im Ressorthaushalt. Wir machen uns aber auch Gedanken um die berufliche Zukunft der Mitarbeiter*innen des Projektes und fragen nach, wie viele in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis übernommen werden können“, so Simon abschließend.

 

Die Anfrage im Wortlaut finden Sie hier.

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