12.02.2010

Film Kultur

Wuppertal wird wieder zum Drehort

Wim Wenders kommt wieder - aber auch Namen wie Hannelore Elsner, Perry Rhodan und Woody Allen machen neugierig auf die Filmaktivitäten in Wuppertal. Die Filmstiftung NRW fördert wieder die Filme und kündigt die Dreharbeiten an.

Wim Wenders bei Dreharbeiten beim Tanztheater Pina Bausch. Foto: Donata Wenders.Wim Wenders bei Dreharbeiten beim Tanztheater Pina Bausch.

Wim Wenders, der schon im letzten Herbst im Opernhaus bei den Stücken „Café Müller“, „Das Frühlingsopfer“ und „Vollmond“ gedreht hat, ist bald wieder mit einer 3D-Brille in Wuppertal zu sehen: für „PINA“, seine Hommage an Pina Bausch, wird er im April noch einmal für zwei Wochen im Wuppertaler Tanztheater mit seiner Crew zu Gast sein und das Stück „Kontakthof“ begleiten. Durch die 3D Technik hofft der renommierte Regisseur den kreativen Geist der weltberühmten Choreographin auf der Leinwand einfangen zu können.

Mit der deutschen Starbesetzung Hannelore Elsner, Juliane Köhler, David Kross und Rüdiger Vogler dreht Regisseur Hans Steinbichler ab Ende Februar bis Mitte März in NRW „Das Blaue vom Himmel“. Wuppertal wird für einige Tage auch wieder Drehort sein. Erzählt wird die Geschichte von Marga (Hannelore Elsner) durch deren Alzheimer-Erkrankung ein Gebäude aus Lügen und Schweigen zerfällt. Zeitlebens zeigte sie kaum Gefühle für ihre Tochter (Juliane Köhler), entwickelt dann aber Ängste  und eine tiefe Sehnsucht nach Zärtlichkeit und ihren verstorbenen Mann.

„Perry Rhodan – Unser Mann im All“ dokumentiert die beispiellose 50jährige Erfolgsgeschichte der Heftromanserie „Perry Rhodan“. André Schäfer, der Regisseur des erfolgreichen Kino-Dokumentarfilms „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“ dreht noch bis April in Wuppertal, Köln, im Ruhrgebiet sowie auch in Frankfurt, Bayern, Frankreich und den USA. Schäfer porträtiert die erste Generation der Autoren in historischen Dokumenten und lässt Freunde, Feinde und Weggefährten zu Wort kommen.

Am 27. und 28. Februar dreht Tentakel.TV in Wuppertal einen Trailer für den Debütfilm von Katharina Amling „Als ob ich Woody Allen wäre“. Kaleidoskopartig wird eine Geschichte um Liebe, Betrug und die Frage, ob man aus dem Leid der anderen eine Komödie machen darf erzählt.

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Kommentare

  1. Redaktion_1 sagt:

    Herzlich willkommen bei njuuz!

    Der Beitrag ist spannend und gut geschrieben. Die Meldung hat echten News-Wert.

    Viele Grüße

    Georg Sander
    njuuz-Team

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