11.11.2014

Kinder Kitas U3-Betreuung

Weitere 2 Millionen Euro für die Betreuung der Jüngsten in Wuppertal

Die Große Koalition in Berlin hat beschlossen, die Länder und Kommunen auch bei der Finanzierung von Kinderkrippen, Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen zu unterstützen.

Der Bund wird die Länder um sechs Milliarden Euro in diesem Bereich entlasten. Dies beinhaltet unter anderem ein drittes von 2015 bis 2018 laufendes Investitionsprogramm für den Kita-Ausbau.

„Wuppertal hält erhält etwas mehr als 2 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln zur Stärkung des Kita-Angebots und für den U3-Ausbau. Wir befürworten diese Investitionen uneingeschränkt. Der Ausbau der Infrastruktur für frühkindliche Bildung ist eine absolut zentrale sozial- und bildungspolitische Zukunftsfrage für unsere Stadt. Gemeinsames Ziel von Bund, Ländern und Kommunen ist ein bedarfsgerechtes Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder in den ersten drei Lebensjahren. Nordrhein-Westfalen macht kontinuierliche Fortschritte auf diesem Weg“, erklären die Wuppertaler Landtagsabgeordneten Bell, Bialas und Neumann.

„Dank einer hervorragenden Aufholjagd und dank einer konzertierten Aktion von Land, Kommunen und Trägern haben wir im vergangenen Jahr die vereinbarten Ziele zum U3-Ausbau erreichen können. Gleichwohl wissen wir, dass der Bedarf an Plätzen für die Kleinsten steigen wird und permanenter Ausbau unverzichtbar ist. Ziel ist es, möglichst umfassend einen Zugang zu öffentlich finanzierter frühkindlicher Bildung zu eröffnen. Jede Investition in diese Aufgabe ist zudem ein wertvoller Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit zur Stärkung der Eltern“, so Dietmar Bell weiter.

Josef Neumann bemerkt zu den vorliegenden Zahlen:
„Insgesamt erhält das Land Nordrhein-Westfalen 118,6 Millionen Euro vom Bund. Auf den Jugendamtsbezirk Wuppertal entfallen davon 2,042 Millionen Euro aus dem künftigen Investitionsprogramm zur Kinderbetreuungsfinanzierung. Die Zuweisung wird in neu geregelt in dem jetzt vorliegenden Gesetzentwurf der Bundesregierung unter dem Titel: ‚Umsetzung des Gesetzes zur weiteren Entlastung von Ländern und Kommunen ab 2015 und zum quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung – Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2015 – 2018‘. Berechnungsgrundlage der Verteilung sind die Anzahl der ein- und zweijährigen Kinder sowie die Betreuungsquote der Dreijährigen. Diese Aufteilung ist bereits bei den Mittelvergaben der vergangenen Jahre angewandt worden und hat sich mittlerweile bewährt. Für Wuppertal bedeutet das: 5827 ein- und zweijährige Kinder und eine Betreuungsquote für Dreijährige von 75,67 Prozent nach Berechnungen des Landesbildungsministeriums.“

„Das zusätzliche Geld ist eine wichtige und notwendige Rückendeckung. Der Koalitionsvertrag auf Bundesebene hat die Leitlinien und Wegmarken vorgegeben, die jetzt Schritt für Schritt gesetzgeberisch festzuschreiben sind. Die bisherigen Anstrengungen vor Ort – im Land und in der Kommune – erfahren eine Würdigung. Derartige Investitionen dienen der Entlastung der Betreuungssituation und helfen vierfach: den Kindern, den unter hohem Druck durch die Anforderungen von Arbeitsmarkt und Kindererziehung stehenden Eltern, den Städten und Gemeinden, den Einrichtungen, welche durch neue Kindertagesstätten und Kapazitätsausbau Unterstützung erfahren“, kommentiert Andreas Bialas abschließend den Kabinettsentwurf.

Njuuz

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