10.11.2014

Bergische Universität Wuppertal

Gedränge im Physikunterricht

Wuppertaler Schüler beteiligen sich an Uni-Experimenten zur Erforschung von Gefahren in großen Menschenmengen.

Einen besonderen Physikunterricht erfahren Mitte November Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums und des Gymnasiums Bayreuther Straße. In einem Kooperationsprojekt zwischen den beiden Gymnasien, der Bergischen Universität Wuppertal, der Universität zu Köln und dem Forschungszentrum Jülich nehmen die Schüler an Experimenten teil, in denen Aspekte der Fußgängerdynamik untersucht werden.

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„Ziel unseres Projekts ist die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für die Gefahren in großen Menschenmengen oder bei der Räumung von Gebäuden“, sagt Prof. Dr. Armin Seyfried (Fachgebiet Computersimulation für Brandschutz und Fußgängerverkehr). Im Rahmen der Experimente erfahren die Schüler, wie sie sich auf Großveranstaltungen vorbereiten und bei hohen Personendichten sicherer verhalten können.

Darüber hinaus werden die Schüler eigene Messungen und Auswertungen von Experimenten zum Fußgängerstau durchführen. Mit den Experimenten soll beispielsweise untersucht werden, wie sich die Unterschiedlichkeit der Fußgänger (z.B. bezüglich der Körpergröße) auf die Staubildung auswirkt. Mit weiteren Experimenten wird der Einfluss von Gruppen auf die Dynamik großer Menschenmengen erforscht.

Die Experimente finden am Gymnasium Bayreuther Straße am 12. und 13. November statt sowie am Wilhem-Dörpfeld-Gymnasium am 18. November.

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Quelle: Bergische Universität Wuppertal

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