11.09.2014

WSW

WSW testen Elektrobus

Obwohl es bei den Stadwerken keine konkreten Planungen für den Einsatz von Elektrobussen gibt, wurde am Donnerstag ein E-Bus getestet. Denn die Abkehr von fossilen Brennstoffen werde aufgrund steigender Kosten in nicht allzu ferner Zukunft unausweichlich.

Der niederländische Fahrzeughersteller VDL hat heute bei den Wuppertaler Stadtwerken im Busbetriebshof Varresbeck seinen Elektrobus „Citea Electric“ vorgestellt. Der 12 Meter lange Solobus bietet Platz für 85 Fahrgäste. Angetrieben wird er von zwei elektrischen Nabenmotoren, die über eine Batterie gespeist werden. Diese gibt an den Antrieb bis zu 85 Kilowattstunden Strom ab, was laut Hersteller einer Reichweite von 70 bis 80 Kilometern entspricht. Mit einer stärkeren Batterie, die VDL ebenfalls für den Citea Electric anbietet, kommt der Bus sogar 130 bis 150 Kilometer weit.

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Der VDL Citea Electric repräsentiert den aktuellen technischen Entwicklungsstand bei Elektrobussen für den ÖPNV. Bei den WSW war man gespannt, wie sich ein solches rein batteriegetriebenes Fahrzeug in der Wuppertaler Topographie hinsichtlich Laufleistung und Fahrdynamik bewährt. Von anderen Verkehrsunternehmen wird dieser Bustyp bereits testweise im Regelbetrieb eingesetzt, so etwa von den Stadtwerken Münster im Rahmen eines öffentlich geförderten Modellprojekts. Auch die Kölner Verkehrsbetriebe wollen im kommenden Jahr eine Linie mit Elektrobussen betreieben.

Konkrete Planungen für den Einsatz von Elektrobussen gibt es bei den WSW derzeit noch nicht. Allerdings gehen die Stadtwerke davon aus, dass die Abkehr von fossilen Brennstoffen aufgrund steigender Kosten in nicht allzu ferner Zukunft unausweichlich wird. Unter Einbeziehung von Wirtschaftlichkeit und Infrastrukturkosten wird man sich dann für eine alternative Technik entscheiden müssen. Diese Alternative könnte die Einführung der E-Mobilität im Wuppertaler ÖPNV sein.

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Quelle: WSW

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