28.08.2014

Kritischer einkaufen – fair handeln!

"Umsteuern - Gerecht, nachhaltig und solidarisch leben" ist das diesjährige Motto des "FairenFestes" ab 9. September.

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„Umsteuern – Gerecht, nachhaltig und solidarisch leben“ ist das diesjährige Motto des „FairenFestes“. Der Sachausschuss für Frieden, Entwicklung und Bewahrung der Schöpfung des Katholikenrats Wuppertal sieht vor allem die Verantwortung der Konsumenten für kritischen Konsum als Hauptargument für die Veranstaltung des Festes.

Faires Fest 2014
13.09., 11-16 Uhr
Laurentiusplatz

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf fairen Produktionsbedingungen für Bekleidungstextilien: „Die letztes Jahr bekannt gewordenen Unglücksfälle in Textilfabriken in Bangladesch haben die Bevölkerung für die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sensibilisiert. Umso wichtiger erscheint es uns, die Wuppertaler Bürger über Konsumalternativen des fairen Handels zu informieren“, so die Vorsitzende des organisierenden Sachausschusses, Dr. Birgit Timmermann, zur Aktualität des Themas.

Auch der Freizeitaspekt zählt
Genauso bietet das FaireFest informative wie auch unterhaltsame Programmpunkte für Jung und Alt: Interviews mit Experten aus der Entwicklungszusammenarbeit werden eingerahmt von afrikanischen Chorgesängen, zahlreichen Mitmachaktionen sowie Workshops, einer Upcycling-Modenschau und einem Markt der Möglichkeiten, der von lokalen Eine-Welt-Gruppen auf die Beine gestellt wird.

Rahmenveranstaltung Faire Wochen
Das FaireFest ist gleichzeitig Herzstück und auch Auftaktveranstaltung der Fairen Wochen vom 13. – 28. September, einem bundesweiten Aktionszeitraum rund um das Thema Fairer Handel: Greenpeace-Wuppertal stellt in der Bergischen VHS von 12. – 28.09 die Ausstellung „Stoffströme – Woher kommt unsere Kleidung?“ vor.
Mit den Folgen der Textilherstellung wird sich auch Christiane Schnura beschäftigen: Die Projektkoordinatorin der Wuppertaler „Clean Cloth Campaign“ informiert am Abend des 17.09. über die Hintergründe der Entstehung von Textilien und die Notwendigkeit der Entgiftung der Kleidungsproduktion. Zudem erhalten Besucher der Missio-Ausstellung „Alle in einem Boot“ am 15.09. von 15 bis 19 Uhr und am 16. und 17.09. von 12 bis 14 Uhr neben reinen Sachinformationen außerdem einen humoristischen Blick auf das Verhältnis von Europa und Afrika: Politisch spitze Karikaturen und eine Kabarett-Darbietung der „Suspendierten“ ermöglichen allen Interessierten im Rahmen einer Eröffnungs-Vernissage am 12.09. um 18 Uhr künstlerisch den Zugang zu einem entwicklungspolitisch brisanten Thema und laden sie auf diese Weise kreativ zum „Umsteuern“ ein.

text: ör-wj

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