26.08.2014

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LHG Wuppertal fordert Rücktritt von AStA-Vorsitz Schneider

Die LHG Wuppertal fordert den sofortigen Rücktritt von Josua Schneider vom AStA-Vorsitz sowie das Zurückziehen der Anzeige gegen oppositionelle Parlamentarier.

lhg-logo_2010-12_klein3Die LHG Wuppertal fordert den sofortigen Rücktritt von Josua Schneider (Odeon/Campusbash) vom AStA-Vorsitz der Bergischen Universität Wuppertal. Hintergrund sind die Ereignisse rund um die Bestellung der Autonomen Referate – welche die Belange anerkannt oder potentiell benachteiligter Studierendengruppen vertreten – vom 19.08.2014. Der Liste Odeon/Campusbash wird in diesem Zusammenhang von einigen Parlamentariern der Opposition auf Facebook vorgeworfen, diese Referate infiltriert und dabei Homosexuelle verspottet zu haben.

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Aufgrund dieser Vorwürfe wurde vonseiten der Beschuldigten anschließend Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Anwesend bei den entsprechenden Vollversammlungen der Referate war allerdings auch die neue LHG-Vorsitzende und amtierende Präsidentin des Studierendenparlaments Andrea Lehmann. „Aufgrund des laufenden Verfahrens sei es der Rechtssprechung überlassen, ob das Verhalten der anwesenden Kandidaten rund um Schneider an diesem Tage diskriminierend war oder nicht. Fest steht allerdings, dass ich an jenem Tag bei den Wahlen – sowohl in meiner Funktion als StuPa-Präsidentin als auch als Wahlberechtigte – anwesend war und die Wahl einen sehr faden Beigeschmack bei mir hinterlassen hat, um es vorsichtig auszudrücken.“

Die LHG wird keine Diskriminierung von Queergruppen oder anderen Minderheiten dulden und fordert den Vorsitzenden Schneider daher auf, umgehend vom Amt des AStA-Vorsitzenden zurückzutreten.

„Auch die Klage gegen die oppositionellen Parlamentarier ist unverzüglich zurückzuziehen“, so Lehmann weiter. „Auch wenn Schneider selbst die Ereignisse anders in Erinnerung hat, so ist eine Klage gegen andere hochschulpolitisch engagierte Studierende wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Allein schon diese völlig unangebrachte Reaktion wäre Grund genug für einen Rücktritt.“

„Die LHG wird in Bezug auf solche Missstände nicht schweigen und möchte darüber hinaus den anderen Betroffenen nahe legen, dies ebenfalls nicht zu tun“, so die Vorsitzende abschließend.

Die LHG Wuppertal verweist an dieser Stelle auch auf das ebenfalls an diesem Tage veröffentlichte Gedankenprotokoll rund um die Ereignisse von unserer Vorsitzenden Andrea Lehmann.

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