06.08.2014

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Fanutensilien: WSV zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Der Wuppertaler Sportverein hat sich zur aufgeheizten Diskussion über den Gebrauch von Fanutensilien im Stadion am Zoo geäußert. Lesen Sie hier den Text im Wortlaut.

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Stimmung und Emotionen im Stadion sind ein sehr wichtiges Element im und für den Fußball und dürfen nicht übermäßig reglementiert werden. Doch leider wird von außen zunehmend Einfluss genommen auf den Fußball, wie wir ihn uns wünschen, leben und lieben.

Der Vorstand ist mit dem Ziel in die Gespräche [mit Stadt und Polizei, Red.] gegangen, dass die Richtlinien aus der vergangenen Saison ohne weitere Regulierungen auch für die neue Spielzeit gelten, um diese so beginnen zu können, wie die abgelaufene Saison endete. Denn das nachweisliche Wohlverhalten der WSV-Fans wäre aus unserer Sicht Grund für eine Verlängerung der geduldeten Rahmenbedingungen gewesen.

Auch uns haben die neuen Vorgaben durch Stadt und Polizei mehr als verwundert, insbesondere vor dem Hintergrund, dass seitens des DFB eine Empfehlung zur Lockerung hinsichtlich der Fanutensilien ausgesprochen wurde. Zudem fehlt uns bei den vorgelegten Zahlen bisher deren ausreichende Differenzierung und Plausibilität. Auch wir erhoffen uns im Rahmen der für den 18.08. geplanten öffentlichen Diskussionsrunde nachvollziehbare Transparenz. Insgesamt sind wir unglücklich über die eingetretene Situation, die der Verein noch nicht einmal selber zu verantworten hat.

Dennoch konnte auf der letzten Sitzung am 4.8. erreicht werden, dass einige Vorgaben der vorangegangenen Sitzung (bzgl. Blockfahnen, Konfetti, Anzahl der Schwenkfahnen etc.) gelockert bzw. zurückgenommen wurden. Zudem wurde nicht in allen Punkten (z. B. Doppelhalter) eine einvernehmliche Einigung getroffen, worauf der Vorstand des Wuppertaler SV sowie die Fan-Vertreter nicht nur ausdrücklich hingewiesen, sondern dies auch zu Protokoll gegeben haben. Außerdem sollen, wie auch seitens der Stadt betont wurde, in absehbarer Zeit weitere Gespräche stattfinden, um eine mögliche Anpassung der getroffenen Beschlüsse erneut zu besprechen.

Zusammenfassend möchten wir ausdrücklich betonen, dass man seitens des Vereins alles unternommen hat, um unter Berücksichtigung aller Positionen und der gegebenen Voraussetzungen auch in dieser Angelegenheit das Bestmögliche im Sinne des Vereins und seiner Fans zu erreichen. Und wir stellen ganz deutlich fest, dass auch uns der jetzige Stand der Beschlüsse nicht zufrieden stellt.

Daher halten wir die zunehmenden Bekundungen nun auch gegen die Verantwortlichen des Vereins, insbesondere den Vorstand, für unangebracht und möchten an die Souveränität erinnern, mit der in der vergangenen Saison auch so manche Hürde gemeinsam gemeistert wurde.

Umso mehr hoffen wir, dass möglichst bald auch wieder der sportliche Aspekt in den Vordergrund tritt und wir uns beim ersten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den SV Sonsbeck auf die stimmgewaltige Unterstützung aller Fans freuen können.

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