30.04.2014

Umgestaltung des Berliner Platzes

Einzelne Maßnahmen problematisch

„Der Berliner Platz braucht ein besseres Image, schließlich ist er einer der zentralen Plätze in Oberbarmen und erster Anlaufpunkt für viele Touristen, die mit der Schwebebahn in unseren Stadtteil kommen. Das von der Verwaltung vorgeschlagene Umgestaltungskonzept sehen wir grundsätzlich positiv. Es wird schließlich Zeit, dass sich etwas ändert am Berliner Platz“, kommentiert der Oberbarmer Stadtverordnete Arnold Norkowsky die in der letzten Bezirksvertretungssitzung vorgestellten Pläne der Verwaltung zu Umgestaltung des Platzes.

„Jedoch sehen wir die Verlagerung des Kiosks an den östlichen Rand des Platzes problematisch“, so Norkowsky weiter.

Der Kiosk an der Berliner Straße ist derzeit ein beliebter Aufenthaltsort verschiedener Randgruppen. Es ist anzunehmen, dass durch eine Verlagerung des Kiosks auch der Aufenthaltsraum dieser Gruppen an die Ostseite verlagert wird.

„Doch gerade an der Ostseite des Berliner Platzes verläuft auch der Schulweg vieler Schülerinnen und Schüler, die aus der Schwebebahn aussteigen. Hinzu kommt, dass zudem viele Buslinien hier ihre Endhaltestelle haben. Deshalb halten wir den vorgeschlagenen Standort für den Kiosk nicht für besonders glücklich“, gibt Norkowsky zu bedenken.

Die Beseitigung von Angsträumen durch zusätzliche Beleuchtung und die Entfernung der Büsche sowie der angedachte Rückbau des defekten Unterstandes an der Berliner Straße sind äußerst sinnvolle Maßnahmen.

„Es bleiben jedoch noch viele Fragen offen, die es zunächst zu klären gilt. So stellt sich auch die Frage nach der öffentlichen Toilettenanlage, die sich, nach den Vorstellungen der Verwaltung, künftig durch die Verlagerung des Kiosks an die Ostseite des Platzes in dessen unmittelbarer Nähe befinden würde. Kombiniert mit den in den Planungen vorgesehenen zusätzlichen Sitzplätzen ergibt dies sicherlich eine deutliche Erhöhung der Aufenthaltsqualität – nur nicht für Familien, Kinder und Jugendliche, die angstfrei über den Platz laufen und diesen auch in ihrer Freizeit nutzen möchten“, erklärt Norkowsky abschließend.

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