01.04.2014

Energiewende im Bergischen: Pumpspeicherwerk im Nöllenhammerbachtal

Erste Gespräche mit der Wuppertaler Stadtwerke Energie und Wasser AG sind positiv verlaufen.

„Die Errichtung eines Pumpspeicherwerkes im Nöllenhammerbachtal zwischen Cronenberg und Küllenhahn kann ein wichtiger Beitrag zur Energiewende in unserer Stadt und im Bergischen Land werden. Bereits im 19. Jahrhundert hatten die Cronenberger hier die Errichtung einer Talsperre ins Auge gefasst. Im Grundsatz wollen wir mit unseren Überlegungen zur Errichtung eines Pumpspeicherwerkes an dieser Stelle diese alten Planungen wieder aufgreifen“, erklärt Oliver Siegfried Wagner, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion und Stadtverordneter für Cronenberg.

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Ulf Klebert, SPD-Fraktionsgeschäftsführer, ergänzt: „Erste Gespräche mit der Wuppertaler Stadtwerke Energie und Wasser AG sind positiv verlaufen. Die Nutzung der Wasserkraft hat im Bergischen eine jahrhundertelange Tradition. Von der Errichtung eines Pumpspeicherwerkes wären keine Anwohnerinnen und Anwohner unmittelbar betroffen. Im Prinzip könnte im Staatsforst Burgholz im Nöllenhammerbachtal ein Schwesterpumpspeicherwerk der Anlage am Hengsteysee bei Herdecke entstehen. Die Verwaltung und die Stadtwerke werden sich jetzt näher mit den Auflagen des Landschafts- und Naturschutzes befassen müssen. Wenn alles gut läuft, kann am 29. Februar 2015 der erste Spatenstich für den Baubeginn vollzogen werden.“

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Kommentare

  1. Michael Felstau sagt:

    … wenn das mal kein Aprilscherz ist! 😉

  2. Michael Felstau sagt:

    Das ist ja eine gute Idee. Aber da muss die SPD auch an den politischen Rahmenbedingungen arbeiten:

    „Die Plattform Pumpspeicherwerke der Deutschen Energie-Agentur (Dena), der unter anderem mehrere Stadtwerke, Eon und Vattenfall angehören, warnt in einem ebenfalls letzte Woche veröffentlichten Positionspapier, dass die „aktuellen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ einem wirtschaftlichen Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken entgegenstünden und „wichtige Investitionen“ ausbleiben könnten. Deshalb fordert die Plattform eine Ergänzung des Energiewirtschaftsgesetzes, die „klarstellt“, dass Pumpspeicher „nicht als […] Letztverbraucher eingestuft werden, [weil] sie den Strom nur temporär entnehmen und ihn später wieder in das Netz zurückspeisen“.“

    Positionspapier:
    http://www.dena.de/presse-medien/pressemitteilungen/pumpspeicher-muessen-sich-rechnen.html
    http://www.pumpspeicher.info/
    Quelle:
    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41384/1.html

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