10.03.2014

Jetzt sind Eltern und Lehrer gefragt im Interesse der Kinder

Der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker weist darauf hin, dass seine Fraktion Hinweise von Eltern, Lehrern und auch Schülern über ausgefallene Unterrichtsstunden in Wuppertal sammelt.

In Wuppertal mehren sich in der letzten Zeit Klagen von Eltern und Schülern über Unterrichtsausfall besonders an den Grundschulen der Stadt. Die CDU-Landtagsfraktion sammelt ab sofort Angaben über ausgefallene Schulstunden, um das Problem politisch wirksam angehen zu können. „Viele Stunden werden nicht gegeben, weil zu wenig Lehrer da sind“, sagte der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker. Genaue Angaben gebe es aber nicht: „Die grüne Schulministerin Löhrmann hat 2010 als erste Maßnahme die statistische Messung von Fehlstunden gestoppt.“ Spiecker weist darauf hin, dass die CDU bereits vor der Wahl 2005 deutlich gemacht hat, dass unter rot-grüner Verantwortung jedes Jahr über fünf Millionen Schulstunden ausgefallen sind. Diese Zahl konnte damals von der CDU-geführten  Landesregierung halbiert werden. „Das war ein großer Erfolg“, so Spiecker.

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SpieckerhellblauUm den Unterrichtsausfall allerdings wirksam in den Griff zu bekommen, muss man wissen, wie viele Stunden tatsächlich nicht gegeben werden. Da es keine Statistik im Schulministerium mehr gibt – „Frau Löhrmann will ein unbequemes Thema unter den Teppich kehren.“ -, sammelt die CDU-Landtagsfraktion ab sofort unter der Mailadresse ihr-hinweis@cdu-nrw-fraktion.de Hinweise zu ausgefallen Schulstunden. Spiecker: „Bitte schreiben Sie uns als Wuppertaler Eltern, Lehrer oder Schüler, wo Sie der Schuh drückt. Mit Ihren Hinweisen wird es uns gelingen, nachdrücklich gegen den Unterrichtsausfall an Wuppertaler Schulen vorzugehen.“ Der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete weist außerdem darauf hin, dass die CDU-Landtagsfraktion bereits konkrete Vorschläge zur Bekämpfung des Unterrichtsausfalls und des Lehrermangels gemacht hat: „Wir wollen Schulverwaltungsassistenten einführen, die die Lehrer von bürokratischen Routine-Arbeiten entlasten sollen. Die Lehrer gehören in den Unterricht und nicht an den Verwaltungsschreibtisch.“

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Kommentare

  1. Fast Foot sagt:

    Sehr geehrter Herr Spieker,
    sammeln Sie doch einmal die Fehlzeiten Ihrer Kolleginnen und Kollegen in den Kommunen und Gemeinden, Landtagen, im Bundestag und in den EU-Parlamenten/-Gremien und nehmen dann Einfluss auf Ihre Parteimitglieder, dass Sie die dafür erhaltenen finanziellen Zuwendungen anstandslos zurückzahlen.
    Und bitte, wegen der Transparenz, veröffentlichen Sie die Fehlzeiten, Anwesenheitszeiten, erhaltene Zuwendungen und geleistete Rückzahlungen, dann erhöhen Sie die Glaubwürdigkeit der Politikbetreiber.
    Schon jetzt besten Dank für Ihr Verständnis!

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