17.01.2014

Bergische Universität Entwicklungshilfe Technologiezentrum w-tec Wirtschaftsförderung Wuppertal

W-tec baut mit an philippinischem Innovationszentrum

Das Technologiezentrum Wuppertal hat ein Kooperationsabkommen mit einer Universität auf den Philippinen abgeschlossen, um dort am Aufbau eines kleinen Innovationszentrums mitzuwirken.

Eine Entwicklungshilfe der besonderen Art leistet ab sofort das W-tec: Ende des vergangenen Jahres wurde an der University oft the Philippines Visayas (UPV) das Kooperationsabkommen von Universitätskanzler Rommel A. Espinosa und Dekanin Prof. Mary Ann Gumban unterzeichnet, welches bereits im Oktober in Wuppertal von W-tec-Geschäftsführer Dr. Martin Hebler und Aufsichtsratsvorsitzendem Rüdiger Theis unterzeichnet worden war.

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Unterz. WAufsichtsratsvorsitzender Rüdiger Theis, Dr. Martin Hebler, John Lorenz Belanio und Ursula van Look (Dt. Ges. für int. Zusammenarbeit – GIZ)

Inhalt dieser Absichtserklärung ist es, dass die Materialien, die das W-tec Unternehmensgründern hier zur Verfügung stellt – so zum Beispiel ein Leitfaden zur Erstellung eines Businessplans – dort ins Englische übersetzt ebenso verwendet werden können. Zudem wird Hebler per Onlinekonferenz zugeschaltet, wenn dort Businessplanberatungen für potentielle Unternehmensgründer abgehalten werden, um zu unterstützen.
Ziel ist es, mit dem Know-how des W-tec dort Hilfestellung für den Aufbau eines kleinen Innovationszentrums mit Raum für etwa acht Gründungsunternehmen zu leisten.

Unterz. IloiloBelanio, Dekanin Mary Ann Gumban, Kanzler Rommel A. Espinosa und Vizekanzlerin Evelyn T. Belleza jeweils bei der Unterzeichnung der Vereinbarung (Fotos: W-tec)

Gute Idee mit in die Heimat genommen
Zustande gekommen ist diese Verbindung durch einen jungen Absolventen der philippinischen Universität. John Lorenz Belanio hat im Rahmen eines Stipendiums für Führungskräfte aus Entwicklungsländern ein Jahr in Deutschland verbracht, davon drei Monate in Wuppertal. Auf Vermittlung des Gründerlehrstuhls der Bergischen Universität verbrachte er davon einen ganzen Monat im W-tec und war offensichtlich von dem Konzept begeistert. Die Kooperationsvereinbarung hatte er bei seiner Rückkehr in die Heimat bereits unterschrieben in der Tasche. Hebler leistet hier gerne Unterstützung, sieht in der Partnerschaft aber auch Vorteile für „seine“ Unternehmen: „Damit öffnen wir unseren Mietern auch die Tür für dortige Kontakte, zum Beispiel, wenn es um spezielle Softwareentwicklungen geht. Gerade in diesem Bereich ist dort ein großes Know-how vorhanden.“

Quelle: PM W-tec vom 17.01.14

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