21.12.2013

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Ein klares „Ja!“ zum neuen Döppersberg

An Kritik - berechtigter wie unberechtigter - am Döppersbergumbau mangelt es nicht. Jetzt bekennen sich prominente Wuppertaler zu diesem stadtbildprägenden Großprojekt

Sparkassen-Chef Peter H. Vaupel gehört ebenso zu den Döppersberg-Fans wie...

Sparkassen-Chef Peter H. Vaupel gehört ebenso zu den Döppersberg-Fans wie…

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Bei all den Querelen um B7-Sperrung und Kostensteigerung verliert man oft das Wesentliche aus dem Blick, nämlich die Chancen, die sich aus dem neugestalteten Döppersberg für unsere Stadt ergeben. Davon ist eine Gruppe prominenter Persönlichkeiten überzeugt, die sich jetzt zum „Unterstützerkreis Döppersberg“ formiert hat.

... Josef Beutelmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Barmenia-Versicherungen und...

… Josef Beutelmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Barmenia-Versicherungen und…

Die einflussreichen Befürworter des Umbaus stehen mit ihrem guten Namen für das Projekt und wollen in den nächsten Monaten und Jahren für das gigantische Vorhaben werben. Sie möchten sich dafür einsetzen, dass nicht die tatsächlichen oder vermeintlichen Fehler, die womöglich gemacht wurden, im Vordergrund stehen, sondern die Vorzüge des neuen Döppersbergs für Infrastruktur, Image und Wettbewerbsfähigkeit Wuppertals.

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Politiker sucht man in der illustren Runde übrigens vergeblich. Der „Unterstützerkreis Döppersberg“ versteht sich ganz bewusst als Teil der Zivilgesellschaft. Wer sich der neuen Initiative anschließen will, kann das ganz klassisch auf dem Postweg tun: Unterstützerkreis Döppersberg, Wall 39, 42103 Wuppertal.

.... Rinke-Gesellschafter Peter Krämer. Bei Rinke ist die neue Initiative auch postalisch zuhause.

…. Rinke-Gesellschafter Peter Krämer. Bei Rinke ist die neue Initiative auch postalisch zuhause.

Gründungsmitglieder des Unterstützerkreises sind unter anderem: Josef Beutelmann (Barmenia), Vok Dams, Hans-Joachim Flohr (Aurego), Lambert T. Koch (Uni-Rektor), Peter Krämer (Rinke), Arnd Krüger (Kreishandwerkerschaft), Uwe Schneidewind (Wuppertal Institut) und Peter Vaupel (Stadtsparkasse).

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Fotos: Sparkasse, Barmenia, Vok Dams, Rinke

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Kommentare

  1. Ulrike Mös sagt:

    Wem nutzt das Projekt?
    Doch im Wesentlichen nur Investoren und Bauträgern.
    Was braucht der Bürger? Einen Platz, wo sich Leben abspielt, attraktiv und bunt, mit kostenlosen Sitzgelegenheiten, ohne Verzehrzwang, weder eine Konsumachse noch eine weitere Konsummeile.

    Und der Döppersbergtunnel, der bringt Reisenden trockenen Fußes zu den Zügen. Statt abreißen pflegen: Sauber, hell, attraktiv, lichtdurchflutet mit Lichtinstallationen und Oberlichtern, und großzügigen Aufgängen/ Fahrstuhl.

    Da, wo Menschen sich gerne aufhalten, kaufen sie auch gerne ein. Überall die gleichen Ketten bringen keinene Vorteil in einer Zeit, wo die Menschen für immer mehr Arbeit immer weniger Geld bekommen.

    Wer ist gegen eine kostengünstige Lösung?
    Diejenigen, die daran nichts verdienen können.

    Ein Prestigeobjekt für Durchreisende soll sich Wuppertal nicht leisten. Der Bürger soll bezahlen, wass so unflexibel ist wie das Kleinhirn eines Dinosauriers und die Stadt auf Jahre hinaus schwächt.

  2. Nicht nur prominent, nein, diese Wuppertaler sind auch durchweg so vermögend,
    dass sie alle Gebühren und Belastungen bequem bezahlen können, wie rasant
    auch immer die Preissteigerungen in Wuppertal fortschreiten werden.
    Als Busfahrer sind diese Unterstützer weniger bekannt. Ich, der ich mit Herrn
    Vaupel die gleiche Realschule besucht habe, habe leider nicht auf meine Mutter
    gehört, die wollte, dass ich nach der höheren Handelsschule in die Stadtverwaltung
    gehe.Dort hätte ich meinem Onkel vielleicht noch ein paar letzte, schöne
    Aufträge zuschustern können, dachte sich meine Mutter, aber alles kam
    anders und Bus fahre ich heutzutage auch nicht, Besucher lasse ich wie die Von der Heydts natürlich am Bahnhof Steinbeck aussteigen.
    Und egal, was auch immer jeder einzelne Bürger für Macken und Geldbeutel vorzuweisen hat, beim Döppersberg geht es um ein Projekt, welches a l l e Bürger von Wuppertal und Nordrhein-Westfalen bezahlen und zwar nicht zu knapp, weshalb man doch wohl zulassen muß, das
    sich diese zu Wort melden! Die vermögenden Unterstützer können den Berg ja
    komplett kaufen und aus eigener Tasche vermarkten, wenn es denn so eine
    tolle Idee und Notwendigkeit darstellt? Die Stadtsparkasse finanziert es sicherlich
    gern, das könnte ich mir durchaus vorstellen, dann kann Herr Stenzel ihr in den
    nächsten Jahren nicht mehr so viel Geld abnehmen wie er gerne möchte, der
    hübschesten und reichsten Tochter der Stadt!

  3. Bea sagt:

    Was bedeutet das?

    Froh bin ich, dass einflussreiche Wuppertaler Leistungsträger sich in das Thema einmischen wollen. Unschlüssig bleibe ich aber, wie es denn nun weitergehen soll?

    Die Baustelle Döppersberg ist unübersehbar.
    Umbau/Neugestaltung wird dem Bahnhof, seinem Umfeld und auch unserer Stadt gut tun!
    Aber wie soll das nun fortgesetzt werden, und wie teuer soll das werden?

    Finanziert werden sollen bisher bekannte Mehrkosten von ca. 35 Mio. € durch Einsparungen von jährlich 6 Mio.€ in der Wuppertaler Infrastruktur. Gibt es dort nicht bereits einen Investitionsstau von ca. 100 Mio. €?
    Unklar bleibt, wie die Stadt weitere Mehrkosten schultern will – zumal zu befürchten ist, dass die Gesamt-Ist-Kosten mit dem Grundsatzbeschluss/Kostendeckel sehr bald nichts mehr zu tun haben werden.

    Oder aus Sicht der Bürger/innen
    Welche weiteren Einsparungen sollen die Wuppertaler/innen schultern, und um wie viel soll es noch teurer werden, in dieser Stadt zu leben???

    Projektplanung verlangt immer auch einen Soll-Ist-Vergleich – sowohl der Inhalte (Meilensteine) als auch der Finanzen (Kosten). Das gilt hoffentlich auch für das kosten-und zeitintensive Wuppertaler Infrastruktur-/Großprojekt Döppersberg?
    Was bitte dachten/denken die Entscheidungsträger, die Baubegleitkommission und andere „Macher“, als klar wurde, dass Kostensteigerung, B7-Sperrung, Konsummeile… am Bahnhof etc. anstehen? Weiter wie bisher? Gegensteuern und umplanen?

    WEITERMACHEN – um JEDEN Preis?
    Mit den nun benannten 35 Mio. €-Mehrkosten verdoppelt sich immerhin der bisher für das Gesamtprojekt geplante „Eigenanteil“ der Stadt.

    GEGENSTEUERN & UMPLANEN?
    – im Sinne des Investors soll das ja möglich sein.

    Das Bündnis döpps105
    fand sich zusammen, weil das Projekt Döppersberg-Umbau/Neugestaltung bezahlbar bleiben soll, nicht aber, weil die Bürger/innen einfach nur „dagegen“ sind und/oder um ein Bürgerbegehren zu initiieren/dafür Juristen zu beschäftigen!
    Gemeinsam eine bezahlbare Lösung zu erarbeiten, wäre dort die willkommenere Lösung!

    Was sagen diejenigen, die auf Transfertöpfe angewiesen sind und vermutlich auch solcher Mittel (aktuell 35 Mio. €, nach oben offen!) bedürfen, die nun oder zukünftig zusätzlich in die Baustelle fließen sollen? Wieviel mehr Mehrkosten erwarten uns noch?
    Wenn bisher erst ein – kleiner – Teil der Aufträge vergeben ist, so sind diese Mehrkosten möglicherweise nur die Spitze des Eisbergs/der Gesamt-Mehrkosten? Das kann und darf nicht sein!

    Die Kernfragen bleiben:
    Wie also kann/soll es weitergehen? Kann ein Konsens erarbeitet werden?
    Welche Maßnahmen/Mehrkosten sind JETZT nötig und möglich?
    Wie kann/soll das – sozial verträglich – finanziert werden??
    Welche Umplanungen wären möglich/zulässig, die die Förderzusagen nicht gefährden?

    Dies können wir nur gemeinsam beantworten!

    Wie der Petitionsausschuss bereits Mitte 2013 hier vor Ort im Falle W-Nord (KEIN großflächiger Einzelhandel am Stadtrand) feststellte, sollte auch die Stadt Wuppertal ihre mündigen Bürger/innen ernst nehmen und ehrlich in die Entscheidungsfindung einer konsensualen Lösung einbinden!

    Auch in der Wuppertaler Zivilgesellschaft fragt Mann/Frau sich längst, wie UNSERE Stadt der Zukunft aussehen soll… Stadtwandel/Reallabor Wuppertal – fangen wir also an…

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