20.12.2013

armut

ANSICHTSSACHE?! Was bedeutet uns Armut – in Wuppertal und darüber hinaus?

"Weihnachtsspecial" der Reihe ANSICHTSSACHE mit Musik Inmitten des Einkaufsstresses sprechen wir über Armut. Neueste Statistiken und Meldungen der letzten drei Tage bezeugen die Dringlichkeit und Brisanz des Themas.

SPD Wuppertal

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Ausgerechnet und gerade inmitten des vorweihnachtlichen Einkaufstrubels und Ansturms auf die „Konsumtempel“ der Innenstadt wollen wir uns einen Moment des Innehaltens nehmen und miteinander über die andere Seite des Wohlstandes diskutieren, das gesellschaftliche Abseits-Stehen und Draußen-Sein vieler Menschen hier und heute, die Gründe, unseren Umgang damit und unser Sprechen darüber.

Soziale Spaltung und Ungleichheit reichen heutzutage über die Fragen des Oben und Unten und der ökonomischen Über- und Unterprivilegiertheit hinaus. Es wird deutlich, dass bestimmte Gruppen den Anschluss an die Gesellschaft verloren haben oder zu verlieren drohen.

„Sie laufen mit, aber sie haben keine Adresse in der kollektiven Selbstauffassung unseres Gemeinwesens“ (Heinz Bude, Die Ausgeschlossenen).

Bestimmte Fernsehproduktionen gefallen sich wiederum darin, Mitglieder der sogenannten Unterschicht zur Schau zu stellen. Dieser Auftakt zum Thema „Armut“ wird in weiteren Veranstaltungen seine Fortsetzung finden.

Kommen Sie mit uns in lockerer Atmosphäre ins Gespräch. Ihre Erfahrung und Meinung sind gefragt.

Sie sind herzlich willkommen und können sehr gerne auch weitere mögliche Interessierte informieren.

Wir freuen uns auf Sie!

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Kommentare

  1. Wuppertalerin sagt:

    Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
    Ich kenn auch die Herren Verfasser
    Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
    Und predigten öffentlich Wasser.
    (Heinrich Heine)

  2. Wolf Girdes sagt:

    Mit süffisantem Lächeln setzt die SPD das Entrechtungsgesetz auf die Tagesordnung ihrer Vorwahlkampfveranstaltungsreihe Ansichtssache?!,
    Armut, Hartz 4, darüber wollen sie reden und reden und reden, nur ändern, da wollen sie nichts.

  3. Fast Foot sagt:

    Die SPD spricht über Armut, ja dann …

    Die SPD hat die Hartz IV Gesetze auf den Weg gebracht und die Merkel-Regierungen haben die negativen Auswüchse der Gesetze auf die Betroffenen nicht korrigiert, nicht einmal abgemildert.

    Die SPD hat die Spitzensteuersäte für die Reichen und Vermögenden abgesenkt und damit der Gegenfinanzierung für soziale Aufgaben des Staates einen Großteil der Basis entzogen.

    Die SPD hat in der Großen Koalition mit Merkel die Mehrwertsteuer um 3 Prozentpunkte erhöht und damit die reale Kaufkraft, inbesondere jener, die ihr geringes Einkommen zu 100% für den unmittelbaren Lebensunterhat benötigen und keine Ersparnisse aufbauen können, am meisten belastet.

    Die SPD hat auch in der jetzigen Großen Koalition keine Verbesserungen für arme Menschen vereinbart und es gibt auch keine steuerliche Umverteilung zu Gunsten der Geringverdienenden und des Mittelstandes, jener, die die größte Abgabenlast tragen (kalte Steuerprogression und Sozialabgaben).

    Jetzt will die SPD über Armut reden ….. besser wäre es, ihr würdet handeln!

    Stattdessen arbeitet ihr an der Agenda Merkel 2017. Euere Groko (Große Koalition) ist für mich GroKa (Große Kacke)!

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