Verwaltung greift Vorschlag der FDP zur Rettung der Schulsozialarbeit auf

Jetzt soll sie doch kommen, die Verlängerung der Schulsozialarbeit über eine städtische Zwischenfinanzierung bis zum 31.03.2014.

FDP-Fraktion-Logo3dDiese Übergangslösung hatte die FDP in der letzen Ratssitzung beantragt, um die Schulsozialarbeit so lange fortführen zu können bis eine endgültige Entscheidung von Bund und Land zur dauerhaften Sicherung der Schulsozialarbeit gefunden ist. Karin van der Most, schulpolitische Sprecherin der FDP: „CDU, SPD und Grüne haben diesen Antrag abgelehnt und stattdessen auf die Versprechen von Manfred Zöllmer vertraut, der in den Koalitionsverhandlungen eine Lösung finden wollte. Nun wissen wir, dass im Koalitionsvertrag kein einziges Wort dazu enthalten ist.“

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Eva Schroeder, Stadtverordnete der FDP: „Nachdem der Bund kein Geld zur dauerhaften Finanzierung der Schulsozialarbeit geben wird, ist es notwendig, dass es jetzt eine Befassung der Landesregierung mit diesem Thema geben muss, dass diese die Notwendigkeit der Finanzierung aus Landesmitteln erkennt und ihre Verantwortung zur Finanzierung der Schulsozialarbeit übernimmt. Das braucht allerdings Zeit, die der Schulsozialarbeit davonläuft, wenn das Programm zum Jahresende eingestellt wird.“

 

Van der Most: „Wir sind daher sehr erleichtert, dass die Verwaltung den Vorschlag der FDP aufgreifen will und derzeit an einer Zwischenfinanzierung bis zum 31. März des nächsten Jahres arbeitet.

Einen solchen Beschluss, der den betroffenen Schulsozialarbeitern und Schulen Planungssicherheit gibt, hätten wir längst haben können, wenn die Fraktionen sich weniger dem parteipolitischen Kalkül und stattdessen mehr der Sache widmen würden.“

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Kommentare

  1. Fast Foot sagt:

    Endlich mal eine gute Nachricht. Prävention ist wesenentlich effektiver als späte Nachsteuerung, sowohl menschlich-sozial als auch ökonomisch. Also typische neudeutsche win-win-situation.

    Dr. Slawig hat keine Erklärungsnöte, woher die 600.000 € kommen.

    1. Wuppertalerin sagt:

      Meiner Erinnerung nach, hieß es in der letzten Ratssitzung noch-dafür haben wir kein Geld…..
      In diesem Fall ist es mir ausnahmsweise mal egal, wo das Geld herkommt, zahlen wird es sowieso der Steuerzahler, aber diesmal gut angelegt.

  2. Wuppertalerin sagt:

    Das ist sehr gut investiertes Geld! Schade, dass dieser Sinneswandel so spät kommt, einige Sozialarbeiter haben sich schon umorientiert.

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