30.11.2013

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Alkohol- und Drogenkontrollen im Städtedreieck

Die Polizei machte Jagd auf Autofahrer, die betrunken oder unter Drogeneinfluss unterwegs waren.

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Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen gehören zu den Hauptunfallursachen. Speziell die Folgen von Betäubungsmitteln werden häufig von den vorwiegend jungen Konsumenten im Straßenverkehr falsch eingeschätzt. Daher führte die Polizei gestern, 28.11.2013, zwischen 16:00 und 24:00 Uhr, in den drei Städten Solingen, Remscheid und Wuppertal zeitgleich verstärkte Alkohol- und Drogenkontrollen durch. Natürlich hatten die Beamten dabei auch mögliche Geschwindigkeitssünder im Blick. Insgesamt kontrollierte ein Großaufgebot an Kräften des Verkehrsdienstes, der Bereitschaftspolizei, der drei Polizeiinspektionen sowie der Diensthundführer 958 Fahrzeuge. Von ihnen wurden 18 Verkehrsteilnehmer (Wuppertal = 12, Remscheid = 4, Solingen = 2) wegen des Verdachts von Drogenkonsum zur Blutprobe gebeten. Zwei Fahrzeugführer hatten vor der Fahrt Alkohol getrunken. Alle 20 erwartet nun eine entsprechende Verkehrsvergehensanzeige.

Einer der Drogensünder war ein 35-jähriger Mazda-Fahrer, der gegen 21:30 Uhr, bei einer Kontrollstelle an der Friedrich-Engels-Alle in Wuppertal, auffiel. Da sein 36-jähriger Beifahrer zudem Betäubungsmittel und Bargeld in der verkaufsüblichen Stückelung bei sich hatte, durften gleich beide Männer die Beamten zur nahegelegenen Wache begleiten. Der 36-Jährige, ohne festen Wohnsitz, wurde nach Abschluss der weiteren Ermittlungen auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft heutige Vormittag wieder auf freien Fuß gesetzt.

Neben den Blutproben ahndeten die Beamten 169 Verwarngelder und drei Ordnungswidrigkeitanzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit. Zudem waren 46 Verwarngelder wegen anderer Verkehrsverstöße fällig und es mussten 15 Kontrollberichte bzw. Mängelkarten sowie fünf Strafanzeige gefertigt werden.

Die Polizei warnt – Wer sich nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen ans Steuer setzt, gefährdet sich und andere!

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Quelle: Polizei Wuppertal
Foto: Lupo / pixelio.de

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