26.11.2013

highlight Johannes Slawig rats-tv

„Rats-TV“ mit neuem Höchstwert

Die Diskussion über die Aufstockung des Budgets für den Döppersbergumbau hat "Rats-TV" ein neues Hoch beschert.

Hätte nicht das aktuelle Aufregerthema Nr. 1. auf der Agenda der letzten Stadtratssitzung gestanden, hätte sich der ernüchternde Trend beim Wuppertaler „Rats-TV“, der Live-Übertragung der Stadtratssitzungen im Internet, vielleicht fortgesetzt. Die Zuschauerzahlen waren nach dem vielversprechenden Auftakt im April, als knapp 1.400 Wuppertaler ihren Politikern live oder „on demand“ bei der Arbeit zusehen wollten, auf zuletzt nur noch gut 250 erodiert.

"Rats-TV": Aufregerthema Döppersberg bringt die Trendwende.„Rats-TV“: Aufregerthema Döppersberg bringt die Trendwende.

Doch die Debatte um die Kostenexplosion beim Döppersbergumbau sorgte für einen beachtlichen Aufschwung. 2.259 Menschen verfolgten die Ratssitzung, in deren Verlauf die Budgetaufstockung um 35 Millionen Euro mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP durchgesetzt wurde. Stadtdirektor Johannes Slawig sieht „Rats-TV“ jedoch auch bei weniger spannenden Themen als sinnvolle Einrichtung, denn auch wenn nur ein paar hundert Menschen zusehen, seien das immer noch weit mehr Bürger, als auf den Zuschauerbänken im Ratssaal Platz finden könnten. Die Testphase für das Internetfernsehen wird daher bis zum Ende der Amtszeit des Stadtrats im Mai fortgesetzt. Auch die konstituierende Sitzung des dann neugewählten Kommunalparlaments wird übertragen. Wie es mit „Rats-TV“ weitergeht, wird der neue Stadtrat entscheiden.

>> Rats-TV

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Quelle: Stadtverwaltung
Grafik: njuuz

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