Wie sicher ist es an der Bergischen Universität?

Ein Autobrand, exhibitionistische Handlungen im Umfeld der Wohnheime sowie Fälle von Sachbeschädigung und Körperverletzung werfen die Frage auf, wie sicher es wirklich an der Uni Wuppertal ist. Die Campuszeitung blickfeld hat recherchiert.

Im September und Oktober verursachten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf der Großbaustelle gegenüber des Hörsaalzentrums und ein herrenloser Koffer in der Bibliothek eine (Teil-)Räumung des Universitätsgeländes unter Polizeipräsenz. Passiert ist nichts: Die Bombe wurde entschärft und der Koffer war harmlos. „Aufregend, aber sicher keine Fälle, die das Sicherheitsgefühl an der Uni generell in Frage stellen können“, heißt es in dem blickfeld-Artikel.

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Ein Auto, das am 17. Oktober nahe eines Wohnheims in Flammen aufging, war wohl einem technischen Defekt zum Opfer gefallen. Ärgerlich, aber nicht kriminell. Anders stellen sich mehrere Fälle von Exhibitionismus und Körperverletzung dar, die ebenfalls bei den Studierenden-Wohnungen für Aufregung sorgten. Für die Polizei wird die Universität jedoch als „unauffälliger Raum“ geführt. Anderswo in Wuppertal passiert wesentlich mehr. Deswegen finden in Uni-Nähe auch nur die üblichen Streifenfahrten statt.

Das Hochschul-Sozialwerk Wuppertal ist dennoch bemüht, das Sicherheitsempfinden der Studierenden zu erhöhen. So wird nahe eines Wohnheims die Außenbeleuchtung geprüft und gegebenenfalls erneuert, um dunkle Nischen und eventuelle Gefahrenpunkte zu eliminieren.

>> Zum Artikel von blickfeld

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