12.11.2013

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WfW-Fraktion beantragt Verschiebung auf Ratssitzung Dezember

Die Wählergemeinschaft für Wuppertal (WfW) hat beantragt, den Beschluss über die privaten Investitionen im Döppersbergprojekt auf die nächste Ratssitzung im Dezember zu verschieben.

Die WfW-Fraktion hält dies für erforderlich, weil die neue Konzeption des Bahnhofsvorplatzes von dem bisherigen Entwurf so weitgehend abweicht, dass eine völlig neue städtebauliche Qualität entsteht. So erfolgt eine Verschiebung des Kubus´ an den Fußweg mit einer an­schließenden Randbebauung bis zur Wupper. Damit verändern sich die Blickbeziehungen auf dem Vorplatz grundlegend. Es fehlen jeg­liche Untersuchungen zu den Auswirkungen auf die Elberfelder Innenstadt. Die Straße ‚Alte Freiheit‘ wird als Einkaufsstraße bis auf den Vorplatz verlängert und erhält ein größeres Gewicht. Weiterhin ist ungeklärt, wie viel Verkaufsfläche insgesamt am Hauptbahnhof, d. h. Kubus + Geschäftspassagenfläche + 2 Geschäftsbrücken (West und Ost) + Baufeld parallel zur Alten Freiheit + Städtische Mall, entsteht.

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Die Pläne wurden schon am 26.09.13 im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr vorgestellt, aber erst am 04.11.13 den Ratsfraktionen. Der Öffentlichkeit ist eine konkrete Darstellung der neuen Gestaltung (in Form von z. B. dreidimensionalen Animatio­nen) nicht vorgestellt worden. Auch sind keine öffentlichen Informationsveranstaltungen geplant. Eine Möglichkeit zur Meinungsbildung ist daher nicht möglich.

Der stv. Fraktionsvorsitzende Günter Schiller sieht das ganze Verfahren bereits als abgekartet: „Dem vorgesehenen Bebauungsplanver­fah­ren messen wir keine entscheidungs-relevante Bedeutung zu. Auch an der Notwendigkeit der Sperrung der B7 haben wir berechtigte Zweifel, die weiterer Klärung bedürfen.“

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Kommentare

  1. Mike Brüggemann sagt:

    Ich frage mich, ob die WfW Fraktion lesen kann, in der aktuellen Beschlussvorlage steht noch nichts von einer endgültigen Entscheidung für diesen Investor, dafür muss der Stadtrat sowieso neu entscheiden. Es geht nur darum eine Verkaufsoption der Flächen einzurichten, so das der Investor genaue Pläne und ein Kaufangebot vorlegen kann. Die WfW fordert Antworten, die es überhaupt erst dann geben kann, wenn die Verhandlungen mit dem Investor, wie in der aktuellen Beschlussvorlage geplant, weitergeführt werden.

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