11.11.2013

Bürgerbeteiligung Kommunalpolitik Wuppertal Zukunft

Klage – koste es, was es wolle?

Was kann/will Wuppertal mit einer Klage gegen das Land bestenfalls erreichen? Sind Projekt/Standort richtig und wichtig für Wuppertal/die Region? Sollen dafür weiter städtische Ressourcen ( Personal & Geld) eingesetzt werden? Fragen aber auch Ziele benennt der Offene BürgerBrief.

Sind  Fragen und Ziele des Offenen BürgerBriefes auf W-Nord begrenzt oder gelten diese auch für die anderen kontrovers diskutierten lokalen Großprojekte?

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HALT!

HALT!

 

An den Oberbürgermeister
Herrn Peter Jung

…gegen die geplante Entscheidung bezgl. Ansiedlung IKEA-Homepark in W-Nord/Dreigrenzen!
KLAGE gegen die Untersagungsverfügung vom 16.10.2013 der Bezirksregierung Düsseldorf“

 

Sehr geehrter Herr Jung,

Wuppertal soll attraktiver werden – für Bürger/innen, Unternehmen und Besucher. Deshalb möchte ich, dass sich die Stadtplanung an neuen Maßstäben orientiert. Als Bürger/in Wuppertals möchte ich, dass Verwaltung und Politik nachhaltige Lösungen entwickeln und

  • eine lebendige Innenstadt mit kurzen Wegen und einer attraktiven Gestaltung von Gebäuden und Freiflächen anstreben anstatt die gewachsene Innenstadt in Einkaufszentren zu verlagern,
  • weiteren Natur-/Flächenverbrauch zur Zersiedlung der Stadtrandbezirke aktiv unterbinden und erst recht  k e i n  neues drittes „Stadtzentrum“ am äußersten Stadtrand in W-Nord schaffen,
  • riskante, langfristig kaum kalkulierbare Großprojekte (bloße Projekt-Planung) verhindern und stattdessen einer langsamen, stetigen Stadt-Entwicklung den Vorzug geben,
  • dem PKW-gebundenen Individualverkehr eine geringere Priorität einräumen und somit keine neuen PKW-gebundenen Individualverkehre in die Stadtmitte und Stadtrandbereiche (durch Neuansiedlung des Mega-Einkaufszentrum!) umlenken,
  • die Attraktivität der Stadt nicht allein auf den Aspekt, „Einzelhandelsstandort“ und „Konsum-WachstumsWahn“ reduzieren, sondern Aspekte wie Lebensqualität, Kultur und städtebauliche Ästhetik gleichermaßen berücksichtigen,
  • statt einer weiteren Privatisierung des öffentlichen Raums bestehende Hoheitsrechte und somit uns alle Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten langfristig sichern,
  • den eigenen Charakter der Gesamtstadt Wuppertal in Innen-/Außenwahrnehmung erhalten und Lösungswege finden, die dieses Bild mit weiteren Inhalten füllen,
  • die Initiative ergreifen und gemeinsam mit kompetenten Fachkräften und Bürger/innen ein Konzept entwickeln, das diesen Anforderungen gerecht wird,
  • aktiv danach suchen, wie dieses Konzept HIER nachhaltig umzusetzen ist.

 

Mühlinghaus Teich - oder Betonarchitektur ? - Kein weiterer Ausverkauf öffentlichen Eignetums!

Mühlinghaus Teich – oder Betonarchitektur ? – Kein weiterer Ausverkauf öffentlichen Eignetums!

 

 

Ich möchte,
dass Politik und Verwaltung den bisher bekannt gewordenen Planungen zur
KLAGE gegen die Untersagungsverfügung vom 16.10.2013 durch die Bezirksregierung Düsseldorf bezgl. IKEA-Homepark (Mega-Einkaufszentrum) in W-Nord umgehend eine klare  ABSAGE  erteilen!

 

Ich möchte nicht, dass für dieses wenig aussichtsreiche Verfahren (Steuer)Gelder eingesetzt werden, da die Gesamtstadt diese dringender an anderer Stelle für die Menschen benötigt!
Ich möchte
nicht, dass voreilig weitere Fakten geschaffen werden (s. BürgerAntrag vom 12.09.2013).

Ich frage mich, ob/wie die Kosten des vehement verfolgten Klageverfahren ermittelt wurden (entspricht der Streitwert den Investitionskosten von 100 Mio.?) und wer zahlt?
Wie viel Zeit/Personal würde eine Klage binden?
Welche Alternativen gibt es zum Homepark in W-Nord und welche zur Folgenutzung des Geländes?
Ob/Wie sollen Bürger/innen an diesen Entscheidungen/am „Ob“ beteiligt werden?

 

mit freundlichen Grüßen

 

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