25.09.2013

Bergisches Städtedreieck EU-Förderung Flächenrecycling Gewerbebrachen Wirtschaftsregion

GRÜNE: Neue Nutzung von kleinen Gewerbebrachen endlich möglich

NRW-Wirtschaftsministers Garrelt Duin sagt dem Bergischen Städtedreieck bei der finanziellen Unterstützung der Gewerbeflächenentwicklung zukünftig eine Gleichbehandlung mit dem Ruhrgebiet und der Städteregion Aachen zu.

Das Wirtschaftsministerium will außerdem unsere Region als Regionalfördergebiet in die nächste EU-Strukturförderphase von 2014 bis 2020 aufnehmen.

Peter Vorsteher, GRÜNER Fraktionsvorsitzender im Wuppertaler Rat:

„Die Zusage des Wirtschaftsministers Duin, uns beim Flächenrecycling der vielen kleinen Industriebrachen in Wuppertal, Solingen und Remscheid zu unterstützen, ist höchst erfreulich. Erfreulich für die BewohnerInnen der Städte und für die Umwelt. Damit können auf den überall sichtbaren, verfallenen Gewerbeflächen neue und moderne Arbeitsplätze entstehen und der Flächenverbrauch auf der grünen Wiese wird drastisch eingeschränkt. Jetzt müssen die drei OberbürgermeisterInnen ihr Kirchturmdenken beenden und die Region nach vorne bringen.“

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Zum Hintergrund:

Die nach wie vor für unsere Städte prägende Industriestruktur ist sehr kleinteilig, unsere topographischen Gegebenheiten lassen nur sehr eingeschränkt große Gewerbeflächen zu.

Bisherige Förderprogramme des Landes NRW zur Wiedernutzbarmachung von Gewerbebrachen stellten vor allem die regionale Bedeutsamkeit von Gewerbebrachen in den Vordergrund der Förderentscheidung, wobei die Bedeutsamkeit vor allem mit der Größe der Fläche begründet wurde. Innerstädtisch gibt es sie im Bergischen Raum gar nicht. Unsere Gewerbebrachen sind – verglichen mit anderen Industriestandorten in NRW – eher klein. Damit schieden viele kleinere Gewerbebrachen im Bergischen Raum von einer EU-Förderung aus.

Anlagen: Pressemitteilungen  der Bergischen Entwicklungsagentur und des NRW-Wirtschaftsministeriums

20130925 PM Foerderzusage Brachflaechenentwicklung

MWEIMH NRW – Wirtschaftsminister der Länder entscheiden über Fördergebiete bis zum Jahr 2020

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