24.09.2013

Bezirksregierung Einzelhandel Fachmarktzentrum Flächennutzungsplan Ikea IKEA-Homepark Stärkung der Innenstädte

GRÜNE: IKEA mit Fachmarktzentrum steht auf der Kippe

Die Bezirksregierung Düsseldorf wird voraussichtlich die Flächennutzungsplanänderung und somit die Ansiedlung des geplanten IKEA-Fachmarktzentrums im Norden von Wuppertal untersagen.

Anja Liebert, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Damit wird klar, dass das IKEA-Fachmarktkonzept vorerst gescheitert ist. Nicht das Möbelhaus selbst ist das Problem, sondern die geplanten zusätzlichen Einzelhandelsflächen mit zentrenrelevanten Sortimenten.

Wir finden es schade, dass die große Kooperation aus CDU und SPD verbissen an dem Konzept festhält und somit dem Einzelhandel schadet und die Ansiedlung eines notwendigen Möbelhauses in Wuppertal verhindert.

Jetzt den schwarzen Peter der Regierungspräsidentin zuzuschieben, lenkt von den eigentlichen Gründen ab. Ganz klar ist: Wir sind für einen Möbelmarkt für Wuppertal, ein Einkaufszentrum am Stadtrand lehnen wir ab.

Die Ablehnung des Fachmarktzentrums vor dem Hintergrund des parteiübergreifenden Konsenses auf Landesebene zum Sachlichen Teilplan großflächiger Einzelhandel (CDU und SPD haben zugestimmt!) ist eigentlich selbstverständlich und folgerichtig. Nicht die Landesregierung oder die Bezirksregierung tricksen, wie die CDU suggeriert, sondern die Stadt versucht mit allen Mitteln, ein zentrenunverträgliches Konzept irgendwie passend zu machen.“

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Kommentare

  1. Birgid Herbst sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, leider zielt auch Ihre Darstellung zum Ikea-Bauvorhaben nur auf das Sortiment bzw. den Fachmarkt ab. Es ist aber doch so, dass auch und vor allem die verkehrliche Situation und die Lärm- und Schadstoffimmissionen Gegenstand der momentanen Untersagung durch die Bezirksregierung sind. Ein kleiner Vorgeschmack auf das was kommen würde gibt schon jetzt die Eröffnung der neuen Fertighauswelt. An den Wochenenden sind alle Parkplätze in unserer Wohnumgebung belegt, und es wird auch auf den sogenannten „Gehwegen“ geparkt. Warum will niemand sehen, dass ein Bauvorhaben dieser Größenordnung und mit den zu erwartenden Verkehrsströmen an dieser Stelle kaum realisierbar ist! Es würde mich interessieren, ob Sie sich meiner Meinung anschließen könnten bzw. welche Lösung es gäbe, Ikea (evtl. auch ohne Fachmarkt) an anderer Stelle anzusiedeln.
    ;it freundlichen Grüßen
    Birgid Herbst

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