24.09.2013

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„Paradies unter der Schwebebahn“

Die Zeitschrift "HÖRZU" hat Wuppertal zur "grünsten Stadt Deutschlands" gekürt

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Zur Abwechslung steht Wuppertal in einem Städteranking mal auf Platz 1: Die Fernsehzeitschrift „HÖRZU“ hat Wuppertal zur grünsten Stadt Deutschlands gekürt und behauptet, dass wir in einem „Paradies unter der Schwebebahn“ leben.

Das Blatt hat ermittelt, wieviele Grünflächen es an unterschiedlichen Orten gibt. Was viele nicht wissen: Wälder, Wiesen und Parks bedecken ungefähr ein Drittel der Stadtfläche Wuppertals. Zusammen mit 35 Quadratkilometern landwirtschaftlicher Nutzfläche und sage und schreibe 8000 Kleingärten hat das für Platz 1 im „HÖRZU“-Contest gereicht.

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Quelle: Stadt Wuppertal
Foto: Hans-Joachim Schüngeler / pixelio.de

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Kommentare

  1. Ich kann mich Herrn Bröcker nur anschließen:

    Für Wuppertal sind Bewertungen wie diese eher eine Gefahr, als eine Chance. Werden doch bei jeder Gelegenheit solche Studien als Begründung herangezogen, dass man mit Abholzung, Flächenversiegelung, Gewerbeerschließung ungehemmt weitermachen kann.

    Wer schon länger in Wuppertal wohnt, weiß, dass diese Stadt auch noch einmal noch gründer war, als sie heute ist. Ich möchte nur folgende Stichworte nennen, dann dürfte jedem klar werden, was gemeint ist:

    – Baumaßnahmen auf dem Scharpenacken
    – Völlig verbaute Korzert
    – Bebauung Vorm Eichholz (Hier wurde bereits in den 70ern das Naturschutzschild nach unten verlegt)
    – L418

    Hinzukommen die geplanten Erschließungsmaßnahmen:

    – Gebiet zwischen Jugendvollzugsanstalt und Parkstraße
    – Ausbau Parkstraße 4 spurig
    – Bauhaus Lichtscheid
    – weitere Gewerbemaßnahmen

    Wir haben es hier schön, aber eine unsägliche große Koalition, die u.a. mit der Abschaffung der Baumschutzsatzung und den geplanten Baumaßnahmen jeden Tag massiv am grünen Paradies sägt.

    Wir Wuppertaler sind aufgefordert dem entgegenzutreten. Die Landesregierung sendet da die richtigen Signale. Flächenversiegelung begrenzen!

    Zu Bedenken gebe ich auch, dass alle öffentlichen oder städtischen Flächen nicht unserer Stadtverwaltung oder dem Bürgermeister gehören, sondern uns Bürgern. Sind diese Flächen privatisiert, verbaut oder versiegelt, sind sie für uns Bürger immer verloren.

    Noch ein Wort zum Thema Ersatzflächen: Ich empfehle jedem Bürger sich in diese Materie einzulesen. Wird eine Fläche wie z.B. Von Bauhaus II auf Lichtscheid versiegelt, bedeutet dies nicht, dass anderswo in Wuppertal eine neue Grünfläche entsteht – es bedeutet dass evtl. anderswo in Wuppertal eine Fläche höchstens aufgewertet wird:: D.h. Dort werden statt Fichten dann eben noch Eichen, Buchen oder Kirschen und Eschen dazu gepflanzt.

    Also: Obacht liebe Wuppertaler!

  2. Wuppertal grünste Stadt!

    Das kann sich schnell ändern wenn immer mehr grüne Flächen weiter versiegelt werden.

    Mit bedenklichen Grüßen

    Manfred Bröcker

    1. N. Krefting sagt:

      von jedem Stadtteil aus kann man zu Fuß einen Wald oder Park erreichen. Wuppertal ist wunderschön wohnenswert und zudem super angebunden durch Auto- und Eisenbahn

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