21.09.2013

Birgitta Radermacher highlight polizei Rechtsextremismus

Wuppertal protestiert gegen Rechten-Demo – Polizeitaktik ging auf

Den 150 rechtsextremen Demonstranten, die am Samstag durch Wuppertal marschierten, schlug eine Welle der Ablehnung entgegen. Zu handgreiflichen Auseinandersetzungen kam es dabei nicht. Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Polizei.

Polizeischild
Am Samstag führte der Bundesverband der Partei „Die Rechte“ die Demonstration in Wuppertal durch. Bei den angemeldeten Veranstaltungen des „Wuppertaler Netzwerks für Demokratie und Toleranz“ mit dem Thema „Für ein buntes Miteinander“ versammelten sich auf dem Von-der-Heydt-Platz etwa 100 Personen; bei der zeitgleichen Versammlung des „Wuppertaler Bündnisses gegen Rechts“ unter dem Motto „Wuppertaler Bündnis gegen Nazis – Wuppertal stellt sich quer“ am Platz Alter Markt in Barmen fanden sich zu Spitzenzeiten ca. 500 Teilnehmer ein.

Mit deutlicher Verspätung, gegen 13:15 Uhr, setzte sich vom Bahnhof Barmen aus der Aufzug „der Rechten“ in Bewegung. Statt der angemeldeten 300 Personen nahmen nur 150 teil. Hingegen zeigten weit mehr als 1000 Wuppertaler entlang der Route bis zur Werther Brücke (14.15 Uhr) deutlich und lautstark ihren Protest. Nach der Zwischenkundgebung erteilte die Polizei dem Anmelder der Rechten-Demo die Auflage, den Aufzug von der Werther Brücke aus zurück zum Barmer Bahnhof zu führen.

Im Rahmen des großen Einsatzes wurden zwei Personen, davon ein Polizeibeamter, leicht verletzt. Zur Personalienfeststellung musste eine Person kurzzeitig festgenommen werden. Das Bürgertelefon konnte in 500 Fällen helfen und Fragen beantworten.

Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher: „Das Motto der Polizei NRW – bürgerorientiert – professionell – rechtsstaatlich – stellte die Wuppertaler Polizei heute unter Beweis. Mit mehr als 1000 Beamtinnen und Beamten auf der Straße konnte jegliche Gewalt verhindert und so erreicht werden, dass die Wuppertaler Bürger ein klares und friedliches Zeichen für Rechtsstaat und Demokratie setzen konnten“.

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Quelle: Polizei Wuppertal

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