10.09.2013

dossierdoeppersberg

WfW fordert die Kostensteigerung des Döppersbergs im Projekt aufzufangen,

so wie es von Oberbürgermeister Jung und der Verwaltung mehrfach zugesichert wurde. Eine Kostensteigerung beim "Leuchtturm" Döppersberg war zu erwarten und ist schon 2007 von der WfW und anderen Kritikern des Projektes vorhergesagt worden.

Allein die Dimension von 35 Millionen € zum heutigen Zeitpunkt, wo noch nicht mal alle Bauabschnitte angeboten sind, läßt ‚Böses‘ für den Rest des Projektes ahnen. Die Deckelung der Kosten durch die Verwaltung ist von Anfang an nicht zu halten gewesen.

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Die WfW hat immer auf den Preiskostenindex hingewiesen, der jede mehr­jährige Baumaßnahme und Kostenschätzung um die Bauzeitfolgen (allgemei­ne Preiserhöhung) verteuert; allein in diesem Fall um 15,8 Millionen €. Es ist völlig un­professionell, dies nicht zu berücksichtigen! Auch die Wahl des Planungsbüros war ein schwerer Fehler, schließlich hat der Umbau des Döppersberg eine Dimen­sion, die nicht jedes Planungsbüro stemmen kann. Auch der letzte Posten „Risiko beim Tiefbau“ war absehbar.

Was bleibt: Eine Fehleinschätzung mit fatalen Folgen. Die Wuppertaler müssen die Kosten tragen, der Investitionshaushalt wird herangezogen. Wir haben kein Geld für Schulen, wir haben kein Geld für Kitas, Jugendtreffs und Seniorentreffs. Freie Wohlfahrtsträger müssen Kürzungen hinnehmen usw. Diese Stadt ist am Rande der Existenz. Straßen sind im schlimmen Zustand, der nächste Winter kommt bestimmt. Die Altschäden sind nicht beseitigt.

Wir haben dann einen luxeriösen Döppersberg und eine marode Stadt – wel­che Perspektive! Es ist zu vermuten, dass es nicht bei der derzeitigen Kosten­steigerung von 30% bleiben wird.

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