28.08.2013

1. September Anntikriegstag Frieden Gedenken SPD

Der Antikriegstag am 1. September mahnt zum Gedenken und zum Frieden

„Am 1. September erinnern wir uns des Beginns des Zweiten Weltkriegs vor 74 Jahren. Über 60 Millionen Menschen fielen diesem beispiellosen Vernichtungskrieg, der von den Nazis entfacht wurde, zum Opfer.“

„Untrennbar ist der Zweite Weltkrieg verbunden mit dem millionenfachen systematischen Mord an den europäischen Juden und Sinti und Roma. Die Entfesselung des Kriegs ließ die schon zuvor begonnene Verfolgung und Vernichtung in die Shoah münden. Insbesondere die Zivilbevölkerung – das zeigte dieser schrecklichste aller Kriege in der Menschheitsgeschichte – ist die Leidtragende. Massenhafte Vertreibung und Flüchtlingsströme waren die Folgen. Dies alles dürfen wir im Hier und Heute niemals vergessen“, erklären die drei Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordneten BellBialasNeumann anlässlich des Antikriegstages.
„Umso mehr, als wir überaus dankbar sein müssen, erstmalig seit Jahrhunderten in Mitteleuropa viele Jahrzehnte des Friedens, der gewaltlosen Konfliktschlichtung und der Stabilität erlebt haben zu dürfen. Keineswegs eine Selbstverständlichkeit, wie der Krieg in Jugoslawien, aber auch die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten, in Afrika und Südasien belegen. Intoleranz, Rassismus und Rechtsextremismus sind auch heute trotz dieser Erfahrung wieder alltäglich. Wir sind verpflichtet, jeder Demokratiefeindlichkeit und jedem Versuch, Krieg als eine ‚normale‘ Alternative zum Frieden darzustellen, entschieden entgegenzutreten.“

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BellBialasNeumann weiter vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen:
„Der grausame Bürgerkrieg in Syrien und die Vielzahl von syrischen Flüchtlingen, die um ihr nacktes Überleben fürchten, zeigen auf dramatische Weise, zudem in unmittelbarer Nachbarschaft der Europäischen Union, wie brüchig die Zivilisation ist und was Krieg und Vernichtung unwiderruflich anrichten. Eine Eskalation, die den gesamten Nahen Osten erfassen könnte, droht. Europa ist aufgefordert, im Schulterschluss mit den Vereinten Nationen mit Nachdruck eine gemeinsame politische Lösung zu suchen und entsprechend den Druck auf das syrische Regime noch einmal deutlich zu erhöhen.“
„Die Kriegsflüchtlinge und Vertriebenen von heute haben ein Recht auf Unterstützung, wie sie die Kriegsflüchtlinge und Vertriebenen von damals erfahren durften“, so BellBialasNeumann abschließend.

Njuuz

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