31.08.2013

Alter Behindert - na und? Mobilität rollator

Rollator-Rallye am Arrenberg

Eine Wuppertaler Forschungsgemeinschaft veranstaltet am 20.9.2013 eine RollatorRallye als "ultimative Produkttestung".

Im Juli 2013 haben Wuppertaler Unternehmen begonnen, gemeinsam mit der Universität an der Erforschung der Zukunft von Mobilität im Alter zu forschen. Das Ziel: ein elektrisch unterstützter „Mobilator“. Interner Arbeitstitel: „green generation e walker“. Das Projekt wird unterstützt vom Landes-Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter.

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Um die Funktionen und Möglichkeiten des neuen Mobilitätskonzepts für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit perfekt und nutzerorientiert zu entwickeln, hat sich die Entwicklergruppe um den „genEwalker“ etwas Außergewöhnliches einfallen lassen.

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Am Wuppertaler Arrenberg, im Biergarten des Café Simonz, geht es am 20.9.2013 um die Nutzung der heutigen Rollatorkonzepte und –produkte. Hier gibt es zwischen 15 und 17 Uhr neben Kaffee und Kuchen für die Teilnehmer auch einen Parcours, den es zu bewältigen gilt. Je nach Agilität, Zutrauen und Fähigkeiten können hier eigene Rollatoren getestet und vorgeführt werden, aber auch Konkurrenzmodelle unter die Lupe genommen werden. Begleitet wird das sowohl von der Verkehrswacht, dem Sanitätshaus Beuthel, der Tanzschule Schäfer, natürlich von medizinischer Seite, damit nichts schiefgeht – aber auch von Ingenieuren und Industriedesignern, die vor Ort Interviews mit den Gästen führen möchten, um Wünsche und Anregungen direkt in die Neuentwicklung mit einfließen zu lassen. Die einzelnen Programmpunkte heißen: „Tanzen mit Rollator“, „schräge Rampe“, „Bordsteinkante“, „Treppenstufe“, „Buseinstieg“, „Wiese“ und „Schotter“. Darunter können sich die Interessierten im Vorfeld dann schon mal vorstellen, was es vor Ort zu bewegen gilt.

Es werden alle Teilnehmer umfassend betreut, so dass es keine Sorgen zu geben braucht, dass der Parcours etwa nicht zu schaffen ist. Auf Wunsch kann auch der Hin- und Rückweg organisiert werden, Kaffee und Kuchen gelten als Wettbewerbsstärkung und sind kostenlos.

Wer am 20.9.2013 Zeit und Lust hat, kann sich selbst, oder als VertreterIn einer Gruppe, für weitere Einzelheiten und einen der 30 Plätze gerne melden bei:
Bow2Go GmbH, Alexandra Löhnert 0179 9039579 oder, alexandra@bow2go.de
Generationdesign GmbH, Oliver Francke 0179 5325157, of@generationdesign.de

Über die Veranstalter: 

Der Forschungsverbund hat sich zum Ziel gesetzt, einen elektrisch unterstützten Mobilator zu entwickeln, der weitestgehend aus nachwachsenden Rohstoffen konstruiert ist und dabei gleichzeitig mit modernster Steuerelektronik ausgerüstet wird. Einsatzgebiet ist sowohl die Mobilitätssicherstellung im Alter, jedoch auch Training- und Präventionsaspekte spielen in der Entwicklung eine große Rolle. Die Forschungsgemeinschaft besteht aus dem Lehrstuhl Konstruktion der Wuppertaler Universität, den Maschinenbauspezialisten der global c GmbH, dem Wuppertaler Design-Unternehmen GENERATIONDESIGN GmbH und der Bow2Go GmbH. Der Verein Behindert – na und? e.V. tritt als Co-Veranstalter mit auf.

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Quelle: Behindert – na und? e.V.
Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de

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