17.07.2013

Bernhard Sander Kultur Opernhaus Ratsfraktion DIE LINKE Wuppertaler Bühnen

Politische Kultur

Noch während der Ratssitzung am 15. Juli 2013 waren der Oberbürgermeister, sein Kulturdezernent Nocke und der anwesende kaufmännische Geschäftsführer der Bühnen GmbH gegenüber den demokratisch gewählten Stadtverordneten sprachlos.

DieLinke_LogoQuadrat#34596F Am 16. Juli 2013, um 11:41 Uhr, kann der wdr bereits beantworten, was DIE LINKE im Rat gefragt hat. Der kaufmännische Geschäftsführer bestätigt, dass das gesamte künstlerische Personal samt Theaterpädagogik und Dramaturgie vor die Tür gesetzt wird. „Dies ist ein einmaliger Vorgang in der jüngeren Geschichte der Bühnen. Herr Kamioka benimmt sich wie ein Abbruchunternehmer.“, stellt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion DIE LINKE, Bernhard Sander, fest. „Der Oberbürgermeister instrumentalisiert die Medien als Amtsanzeiger, wo Stadtverordnete und Volk zur Kenntnis nehmen dürfen, was die Obrigkeit beschieden hat.“ Das eigentlich Skandalöse des Vorgangs bestehe in der völligen Ausschaltung einer öffentlichen Debatte und einer demokratischen Legitimation solch weitreichender Strukturveränderungen, zeigt sich Sander empört: „Wir bekommen ja schon lange kaum noch Vorlagen im Kulturausschuss.“

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http://www.wdr3.de/kulturnachrichten/kulturnachrichten3226.html (2013-07-16)

 

 

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