10.07.2013

Andreas Bialas Bialas highlight Kultur Kulturrucksack Wuppertal

Bialas: Warum ist Kulturrucksack in Wuppertal nicht bekannt?

Abgeordneter hinterfragt Umsetzung des Kulturangebots für Kinder und Jugendliche.

Ist nun das erarbeitete Angebot schlecht, oder wird es falsch beworben? Mehrere Rückfragen des Landtagsabgeordneten Andreas Bialas bei Schulleitern weiterführender Schulen ergaben, dass sie über den sog. Kulturrucksack nicht informiert waren. In den Schulen lagen demzufolge keine Informationen aus; Kinder und Jugendliche wurden über diesen Weg unzureichend informiert.

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Der Kulturrucksack ist ein gerade auf die Altersgruppe der 10 – 14-Jährigen ausgerichtetes Angebot, welches diesen kostenfrei oder deutlich kostenreduziert Zugänge zu Kunst und Kultur ermöglichen soll. Hierfür erhält die Stadt über 70.000 Euro vom Land.

„Gerade an der Schnittstelle Kultur und Schule in der Stadt Wuppertal hätte ich erwartet“, so Bialas, „dass der Informationstransport und damit die Bewerbung des Rucksacks gelingen. Auch auf der Internetseite der Stadt ist der Rucksack erst seit Ende Juni eingestellt, man findet ihn aber nicht unter der Rubrik ‚Kultur und Bildung‘. Interesse sieht für mich anders aus“, so Bialas.

Bialas weiter: „Wer Kurse im Rahmen des Kulturrucksacks im Sommer anbietet, sollte deutlich eher bewerben. Die mangelhafte Praxis der Werbung und Umsetzung dürfte eben nicht der guten Idee und dem sinnvollen Programm im Wege stehen!“

„Es erscheint mehr als fragwürdig, wie hier mit Kindern und Jugendlichen umgegangen wird und Möglichkeiten der kulturellen Bildung leichtfertig verspielt werden. Der unglückliche Umgang der Stadt mit dem durch Rot-Grün eröffneten Angebot des Landes sollte nicht zur Fortsetzungsgeschichte werden. Wuppertal erhielt bereits die genannte Summe für ein Jahr nicht, weil der erste im Jahr 2011 eingereichte Antrag aufgrund von Mängeln vor der zuständigen Jury keine Berücksichtigung fand“, ergänzt Bialas, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

„Es sollte darüber hinaus eine weiterreichende Diskussion über die Angebotsstruktur, aber auch die Arrangements und Kombinationen von Angeboten für Kinder- und Jugendliche im Bereich Kunst in der Stadt angeregt werden. Auch hierzu kam es leider nie. Man kann sich berechtigterweise auch fragen, warum die Stadt erfolgreiche Veranstaltungen finanziell fast völlig außer acht lässt, die von den Jugendlichen gesucht und besucht werden, z.B. das Schülerrockfestival oder die Kinder- und Jugendtheaterwochen“, bewertet Bialas die Situation kultureller Bildung in Wuppertal.

Njuuz

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