06.07.2013

wupper wupperverband

Wupper im Stadtgebiet wird ökologisch aufgewertet

Der Wupperverband beginnt im Auftrag der Stadt Wuppertal in der ersten Juliwoche mit Arbeiten im Wupperabschnitt zwischen der Brücke Farbmühle und der Schwebebahnstation Völklinger Straße.

Reiher

In den vergangenen Jahren ist die Wupper im Stadtgebiet Wuppertal an vielen Stellen natürlicher geworden. Nun kommt ein neuer Mosaikstein im Rahmen des ökologischen Maßnahmenprogramms der Stadt Wuppertal hinzu. Vor Beginn der Arbeiten werden die vorhandenen Fische in diesem Abschnitt abgefischt und in andere Gewässerbereiche umgesetzt. Danach kann es mit den Bauarbeiten losgehen.

Wie bereits an der Kluse, an der Rosenau, zwischen Alter Markt und Loh sowie in Sonnborn wird der Wupperverband der Wupper auf einer Länge von ca. 500 Metern ein neues Gesicht verleihen. Das eingezwängte und eintönige Wupperbett wird aufgelockert. Steinschüttungen am Rand sowie große Steine und Inseln im Flussbett werden für mehr Abwechslung und Dynamik sorgen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern schafft abwechslungsreiche Strömungen. Dadurch entstehen turbulente Bereiche und auch Ruhezonen für Fische. Punktuell pflanzt der Wupperverband am Ufer einige Weiden.

Durch das Projekt wird das städtische Umfeld für die Menschen aufgewertet und für die Mitbürger erlebbar, der Lebensraum Fluss für Fische und Kleinlebewesen wesentlich verbessert.

Um das Baumaterial und die Bagger zum Einsatzort zu bringen, nutzt der Wupperverband den Zugang über den schmalen Grünzug zur Wupper im Bereich des Arbeitsamtes. Der Verband bittet daher Anlieger und Nutzer um Verständnis, dass es während der Bauzeit dort zu Störungen kommen kann. Nach Beendigung der Arbeiten werden eventuelle Schäden an der Grünanlage vom Wupperverband beseitigt.

Die Bauarbeiten werden – je nach Witterung – etwa 2 Monate dauern. Der Kostenrahmen liegt bei ca. 120.000 Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt 80 % der Summe als Fördergelder bereit. 20 % der Kosten bestreitet die Stadt Wuppertal mit Geldern, die für den naturnahen Gewässerausbau zweckgebunden sind.

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Quelle: Wupperverband
Symbolfoto: Georg Sander

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