27.06.2013

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Dietmar Bell: “Ich werde für das Schauspielhaus kämpfen!”

Gestern Abend trafen sich Vertreter aller Parteien zum traditionellen Jahresempfang der SPD; während Wirtschaftsminister Duin einen kraftvollen Vortrag zu 150 Jahren Sozialdemokratie und die Bedeutung ihrer Werte auch für Wuppertal hielt, unterstrich Dietmar Bell die Zukunftsperspektive unserer Stadt.

IMG_2704_A_5Da waren Sie alle wieder in der „Alten Papierfabrik“ versammelt: Vertreter aller Parteien aus Stadt und Landtag und als besonderer Gast NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin waren der Einladung der Wuppertaler SPD zu ihrem Jahresempfang gefolgt. SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Klaus Jürgen Reese eröffnete mit launigen Worten den Abend; vorab hatte er kommentiert: „Dass mit der Beteiligung von Wirtschaftsminister Duin die wirtschaftliche Situation der bergischen Region eine zentrale Rolle spielen wird, ist mit Blick auf die Frage, wie wir uns für die neue EU-Förderkulisse aufstellen, von uns bewusst so gewählt worden.“ Dietmar Bell, der Vorsitzende der Wuppertaler SPD, schloss sich dem an: „Es ist für uns eine große Freude, dass der Minister unseren Empfang mit seinem Besuch und seinem Vortrag bereichert hat.“ Für die künstlerische Begletung des Empfangs hatte das musikalische Duo Marianna Sorba und Emanuel Manuselis gesorgt.

In seiner leidenschaftlichen Festrede zu der positiven Zukunftsperspektive unserer Stadt betonte Bell nach der negativen Presse der vergangenen Woche zu wichtigen Projekten wie dem Döppersberg, wie wichtig eine positive Herangehensweise an die Weiterentwicklung unserer Stadt sei. Als Detail dieses Entwicklungsprozesses griff er das Schauspielhaus als zentrales Anliegen seiner politischen Arbeit heraus: „Entgegen des in der Öffentlichkeit entstandenen Eindrucks, dass es hierzu bereits Gespräche mit dem Land gegeben hat, möchte ich festhalten, dass hierzu zunächst ein inhaltliches Konzept unter Beteiligung des Tanztheaters entwickelt werden muss – dessen Vorlage ist dringender denn je“, mahnte Bell die Beteiligten an, Politik auch endlich handlungsfähig zu machen. „Es ist klar, dass die Stadt Wuppertal nicht über das Geld für die Sanierung und den Betrieb des Hauses verfügt. Aber wenn selbst Wim Wenders in seiner  Danksagung zur Verleihung des Ehrenrings durch die Stadt Wuppertal seine Hilfe angeboten hat, dann muss dieses Angebot auch angenommen werden“, so Bell weiter: „Es geht um nichts Anderes als die Würdigung und Zukunftssicherung des Weltkulturerbes Pina Bausch – dafür lohnt es sich zu kämpfen und sich gemeinsam einzusetzen“. IMG_2729_A_6

Darüber hinaus stellte Bell klar, dass die Wuppertaler SPD sich bei den Verhandlungen zum städtischen Haushalt 2014 für eine deutliche Aufstockung der Kapazitäten im Bereich des offenen Ganztags und für die Aufhebung der Deckelung der Zuschüsse für freie Träger einsetzen wird. „Es ist völlig unakzeptabel, wenn berufstätige Eltern nach einer Betreuung ihres Kindes in einer vorschulischen Einrichtung anschließend keine Möglichkeit haben, von Plätzen im offenen Ganztag an Grundschulen Gebrauch zu machen. Die Kooperationsfraktionen im Rat der Stadt hatten eine Zielvorgabe von 1000 zusätzlichen Plätzen beschlossen  von denen sind gerade erst 100 entstanden. Das werden und müssen wir ändern“. Auch bei den Zuschüssen für die freien Träger sei jetzt Handlungsbedarf gegeben. „Nach mehr als 10 Jahren Deckelung der Zuschüsse ist die Grenze der Zumutbarkeit erreicht – es geht einzelnen Trägern an die wirtschaftliche Substanz“, so Bell weiter. Die Rede Bells war zudem ein mahnender Appell an die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner: „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Wuppertal etwas anders machen muss“! Bell wand sich massiv gegen eine Kommunikation, die destruktiv und von einer starken Binnensicht geprägt ist. Am Beispiel des Stadtentwicklungsprojektes Döppersberg machte Bell seine Sicht deutlich: „Anstatt mit Stolz und Vorfreude auf dieses zentrale Projekt der Stadterneuerung zu schauen, findet in der Stadt eine Diskussion über mögliche Baukostensteigerungen statt, die in Teilen unverantwortlich ist!“

Wirtschaftsminister Garrelt Duin schloss sich seitens der Landesregierung dem positiven Ausblick Bells für Wuppertal an und verknüpfte die Zukunftsaussichten der Stadt mit einem kraftvollen Vortrag zu 150 Jahren Sozialdemokratie und die Werte, die die SPD über diese Zeit hinweg vertreten habe; dabei unterstrich er unter der Überschrift des Abschnitts „Freiheit“, dass die aktive Demonstration vieler Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger für die Rechte der Demonstranten in der Türkei unsere Stadt positiv hervorgehoben habe.

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Kommentare

  1. DR.Slawig hat sein oder das Geld schon verpulvert , für meist unnütze Projekte ;Die Fakten sind bekannt . die einzige Möglichkeit in Wuppertal wieder ein normales leben zu führen ist die ,das Herr Bell wieder auf das sinkende Schiff aufsteigt ,als Kapitän, mit einer guten Mannschaft .Aber alles ohne Meuterei sondern nach der nächsten Oberbürgermeister Wahl,als Oberbürgermeister .und dann Größenwahn Projekte stoppen ,und das Geld wieder an richtiger Stelle einsetzten ,wie ZB. für das Schauspielhaus .Der Oberbürgermeister Jung muss weg samt Gehilfen .Diese Leute sind keine Menschen des Volkes und der Bürger,in Wuppertal leben nicht nur elitäre Menschen sondern Bürger die wieder eine Volksnahe und auch gerechte Vertretung brauchen.

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