Oberbürgermeister Peter Jung: „Lebensqualität und Attraktivität Wuppertals steigern“

Die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Projekts "Wuppertal - macht was anders" startet am Montag. Bis zum 15. Juli können die Wuppertaler eigene Vorschläge einreichen.

Wuppertal - macht was anders

Seit Mai arbeiten vier vom Rathaus besetzte Arbeitsgruppen (Bewegung & Begegnung, Kultur, Wirtschaft, Wohnen) an Ideen für Wuppertal 2025. Oberbürgermeister Peter Jung hat am Freitag auf der Homepage der Stadtverwaltung noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich dabei nicht um eine Imagekampagne handele: „Wir möchten (…) ganz gezielt Projekte entwickeln und in Gang setzen, die die Lebensqualität und Attraktivität Wuppertals steigern.“

Er geht – auf seine Weise – auch auf die massive Kritik am Slogan „Wuppertal – macht was anders“ und am 200.000 Euro schweren Auftrag an die Düsseldorfer Agentur Scholz & Friends ein: „Die vielfältigen Reaktionen zeigen mir wieder einmal eindrucksvoll, dass die Menschen sich sehr für ihre Stadt interessieren, sich einmischen und gerne auch emotional zum Ausdruck bringen, wie sie Wuppertal sehen.“ Zuletzt hatten sich rund fünfzig Designer aus Wuppertal in einem Offenen Brief an den Stadtchef gewandt und ihr Unverständnis zum Ausdruck gebracht. Auch in Leserbriefen und Facebook-Kommentaren hatten sich viele Wuppertaler kritisch geäußert. GrüneFDP und Freie Wähler hatten bemängelt, dass der Stadtrat nicht angemessen in das Projekt involviert sei.

Jung fordert die Bürger dazu auf, sich über eine eigens eingerichtete Plattform auf der Rathaus-Homepage www.wuppertal.de an der Diskussion um die Zukunft der Stadt zu beteiligen. Das Portal wird am Montag starten und bis zum 15. Juli zur Verfügung stehen. Die Vorschläge aus der Bevölkerung, die es in die nächste Runde schaffen,  werden im Herbst gemeinsam mit den aussichtsreichsten Projekten aus den Arbeitskreisen der Öffentlichkeit vorgestellt. Dann wird es eine weitere Internet-Plattform geben, auf der über die vorliegenden Ideen diskutiert werden kann. Der Stadtrat  wird laut Jung „in seiner Dezembersitzung eine Entscheidung über das Handlungsprogramm Wuppertal 2025 und damit über die konkreten, umsetzbaren Schlüsselprojekte“ treffen.

>> Weitere Beiträge zu „Wuppertal – macht was anders“ auf njuuz.

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Foto: bluedesign – Fotolia.com

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Kommentare

  1. Dieter Hofmann sagt:

    Damit wir eine gute Zukunft haben, sollten wir uns schleunigst um die Altlasten kümmern.
    Bitte Vorschlag Altschuldenfonds unterstützen!
    https://haushalt.wuppertal.de/dito/explore?action=basearticleshow&id=406

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