11.06.2013

Fachkräftemangel IHK

So schnell altert die Belegschaft

Unternehmen können sich jetzt buchstäblich selbst „leicht ausrechnen“, wann ihnen der Fachkräftemangel droht.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid bietet jetzt im Internet einen Demografierechner  an. Mit diesem Instrument können die Betriebe anhand der eigenen Mitarbeiterdaten ermitteln, wo und wie sich die Altersstruktur der Belegschaft künftig ändert und neue Mitarbeiter dringend benötigt werden.

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„Klar ist, dass die Belegschaften durchschnittlich immer älter und in vielen Berufsgruppen verstärkt Fachkräfte knapp werden“, erläutert Carmen Bartl-Zorn, Leiterin des Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung bei der bergischen IHK. „Der Fachkräftemangel betrifft nicht nur Großbetriebe. Auch kleine Unternehmen müssen sich dieser Herausforderung stellen“, macht die Expertin deutlich. Hierzu stelle der IHK-Demografierechner die Zahlengrundlage zur Verfügung.

Der Rechner macht die Zukunft des eigenen Personals transparent, indem er die Altersstruktur der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Berufsgruppen und Qualifikationen abbildet und dabei auch die Erfahrungswerte für die jährlichen Zu- und Abgänge berücksichtigt. Angezeigt werden die jährlichen berufsspezifischen Ersatzbedarfe durch Renteneintritt und Fluktuation bis zum Jahr 2030. Dabei gibt es Vergleichsmöglichkeiten mit der Region und der Branche, in denen sich das Unternehmen befindet.

>>  Zum Demografierechner

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Quelle: IHK W-SG-RS

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