21.03.2013

Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal Jobcenter Wuppertal Zeitarbeitsbörse

Heute: 900 freie Stellen auf der Zeitarbeitsbörse

Heute von 10 bis 15 Uhr in der Historischen Stadthalle auf dem Johannisberg

Insgesamt 26 Zeitarbeitsfirmen aus der Bergischen Region werden heute am Donnerstag, 21. März, von 10 bis 15 Uhr in der Historischen Stadthalle auf dem Johannisberg über 900 Stellen anbieten. Die Besucher können sich auf der 7. Wuppertaler Zeitarbeitsbörse einen eigenen Eindruck von den Arbeitsbedingungen sowie Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten in der Zeitarbeitsbranche machen und sich auf die Stellen direkt bewerben.

Aktuelle Stellenangebote:

 

„Wer heute auf Jobsuche geht, kommt an der Zeitarbeit nicht vorbei“, erklärt Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Denn rund ein Drittel der bei uns gemeldeten Stellen stammen aus dem Bereich der Zeitarbeit. Neben dem Mindestlohn von 8,19 Euro pro Stunde gibt es in einigen Branchen jetzt auch die Branchenzuschläge. Trotzdem stellen wir häufig fest, dass Bewerber starke Vorbehalte gegen Zeitarbeit haben. Daher veranstalten wir die Zeitarbeitsbörse, damit sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer besser kennen lernen, sich über die aktuellen Bedingungen informieren  und die vielen Angebote vergleichen können. Schließlich ist die Zeitarbeit im Gegensatz zu einem Minijob oder Praktikum ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis, bei dem Arbeitnehmer beispielsweise Rentenansprüche erwerben und auch in ihre Arbeitslosenversicherung einzahlen“, erläutert Martin Klebe.

 

„Besonders für Menschen, die zuvor arbeitslos waren, ist Zeitarbeit eine Chance“, so Dr. Andreas Kletzander, Vorstand für Arbeitsmarkt und Kommunikation des Jobcenters Wuppertal. „Denn rund zwei Drittel der neuen Arbeitsverhältnisse in der Zeitarbeitsbranche werden mit Personen geschlossen, die zuvor arbeitslos waren. Egal ob als Hilfskraft oder als Akademiker: Durch die Beschäftigung in der Zeitarbeit bleiben die Arbeitnehmer auf dem neuesten Stand, können Kontakte zu neuen potentiellen Arbeitgebern knüpfen und haben die Chance auf Übernahme in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis in der Entleihfirma“, so Dr. Andreas Kletzander.

Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und das Jobcenter Wuppertal arbeiten kontinuierlich mit den Zeitarbeitsunternehmen zusammen. Denn Zeitarbeitsunternehmen sind Arbeitgeber mit allen üblichen Pflichten. So bieten seriöse Arbeitnehmerüberlasser die gleichen Einstellungsvoraussetzungen wie ein normales Unternehmen. Feste Einsatzzeiten, Urlaubstage, Überstundengeld, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall: Das alles gehört auch in der Zeitarbeit zu einem guten Arbeitsvertrag dazu.

Jeder, der sich unverbindlich über die Angebote der Zeitarbeitsunternehmen informieren möchte oder konkret eine Arbeit sucht, kann ohne Anmeldung in die Historische Stadthalle Wuppertal kommen. Die Firmen suchen sowohl kaufmännische als auch gewerblich-technische Mitarbeiter und engagierte Hilfskräfte. Der Eintritt ist frei.

Damit bei der Vielzahl der Stellen und Anbieter jeder den Überblick behält, bekommt jeder Besucher am Eingang einen Handzettel ausgehändigt. Von A wie Altenpflegehelfer, bis Z wie Zerspanungsmechaniker sind darauf alle Stellen aufgeführt und welcher Aussteller diese anbietet, so dass sich die Besucher damit gezielt an die Personalverantwortlichen der jeweiligen Stände wenden können. Besucher sollten daher ihre Bewerbungsmappen mitbringen.

Wer sich fragt, ob seine Bewerbungsunterlagen wohl den Ansprüchen der Unternehmen genügen, sollte vorher den Stand der Agentur für Arbeit besuchen. Hier erfolgt ein kostenloser Check der Bewerbungsunterlagen. Außerdem stehen dort die Vermittler für individuelle Fragen rund um die Stellensuche zur Verfügung.

Über die verschiedenen Tarifverträge in der Zeitarbeitsbranche können sich Besucher auf der Zeitarbeitsbörse direkt an den Ständen des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) beraten lassen. Dort erfahren Besucher auch, worauf man beim Arbeitsvertrag achten sollte.

Die Wuppertaler Zeitarbeitsbörse wird zum siebten Mal gemeinsam von der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und dem Jobcenter Wuppertal veranstaltet. An deren Ständen stehen Mitarbeiter des Arbeitgeberservice für Fragen der Besucher zur Verfügung.

Im letzten Jahr kamen rund 4.000 Besucher in die Stadthalle zu den damals 36 Zeitarbeitsfirmen. Die Zeitarbeitsbörse findet wieder im großen Saal der Historischen Stadthalle Wuppertal statt.

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Kommentare

  1. NJUUZ sagt:

    Wir freuen uns über Kommentare und Diskussionsbeiträge.

    Aus gegebenem Anlass weisen wir jedoch darauf hin, dass wir Kommentare löschen, wenn darin unbewiesene oder unwahre Tatsachenbehauptungen erhoben werden. Gleiches gilt für Kommentare mit beleidigendem Inhalt. Wir lehnen solche Beiträge zum einen aus Gründen der Netiquette ab und schützen uns zum anderen gegen Inanspruchnahme im Rahmen der Verbreiterhaftung (http://de.wikipedia.org/wiki/Verbreiterhaftung).

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    Viele Grüße

    NJUUZ-Team

    1. petzi sagt:

      Ich kann jetzt nicht nachvollziehen was an meinem gelöschten Beitrag unbewiesen oder beleidigend gewesen wäre. Jeder der sich informiert, also die Sendungen Monitor, Panorama, Plusminus, Report, Frontal 21 regelmäßig sieht, kann wissen, dass es eine interne Anweisung gibt, nach der die Arbeitsvermittler bevorzugt an Leiharbeitsfirmen vermittlen sollen. Es kam in einer der o.a. Sendungen, ich weiss nur nicht mehr in welcher. Ersatzweise habe ich hier auf die schnelle diesen Beitrag gefunden: http://www.gruene-bundestag.de/themen/arbeit/bundesagentur-bevorzugt-leiharbeit_ID_4387541.html oder dieser hier beschreibt das Problem noch besser: http://www.welt.de/wirtschaft/article112707988/Job-Vermittler-draengen-Arbeitslose-in-Zeitarbeit.html.

      Was ich schreibe ist im allgmeinen substanziiert d.h. belegbar, wie auch in diesem Fall.

  2. mm sagt:

    Neben dem Mindestlohn von 8,19 Euro pro Stunde gibt es in einigen Branchen jetzt auch die Branchenzuschläge……da werde ich lieber Putzfrau, da gibts was mehr

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