Streusalz geht zur Neige: Danach ausschließlich Splitt

Für die kommenden Tage sagen die Meteorologen auch für den Wuppertaler Raum erneute Schneefälle voraus. Doch während der Schnee vielleicht zunimmt, nehmen die Salzvorräte weiter ab.

Wenn das Salz ausgeht, bleiben die Straßen weiß. Foto: Michael Schad - wupperbild.comWenn das Salz ausgeht, bleiben die Straßen weiß. Foto: Michael Schad - wupperbild.com

Der zuständige Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal (ESW) spricht sogar von einer Verschärfung der Situation. Erfolgen keine sofortigen Salzlieferungen, ist das noch vorhandene spätestens am Wochenende verbraucht.
Bereits seit längerem wird es nur noch als Salz-Splitt-Gemisch auf die Straßen gestreut. Hans-Günther Dieckmann, stellvertretender Werkleiter ESW und Leiter Winterdienst, betont, dass selbst dieses Gemisch nur noch auf den Straßen erster Priorität verwendet wird.
Sollte tatsächlich bis zum Wochenende das komplette Salz verbraucht worden sein, erfolgt die Schneeräumung nur noch mit Split. Dies kann bei den bekannten lokalen topographischen Gegebenheiten zu Verkehrsbehinderungen führen.
ESW und Stadt rufen deshalb verstärkt auf, ausschließlich mit Winterausrüstung zu fahren und nur zwingend notwendige Fahrten zu unternehmen!

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Quelle: Stadt Wuppertal

Für den Eigenbetrieb bittet Winterdienstleiter Dieckmann um Verständnis für diese Situation, „die der ESW trotz intensiver Bemühungen nicht abwenden konnte“.

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Kommentare

  1. roswitha muyer sagt:

    Heute habe ich mehrfach das Gerücht gehört, dass die WSW ihren Busverkehr gestern nicht wegen der schlecht geräumten Strassen eingestellt habe, sondern angeblich weil die Busse mit Sommerreifen führen. Angeblich habe die WS kein Geld, um die Busse mit Winterreifen auszustatten. Wäre an dem Gerücht etwas dran fände ich dies empörend, denn Winterreifen sind für den sicheren Betrieb eines Busnetzes essentiell. Wo fliessen die jährlichen Preiserhöhungen für die Tickets hin? Offensichtlich nicht in die Sicherheit für die Fahrgäste! Ich würde mich freuen wenn sich diese Geschichte als falsch heraus stellen würde. Im übrigen finde ich, dass sie momentan eigentlich zu gut in die „Wuppertalpleitediskussion“ passt, Insofern besteht noch Hoffnung, dass es der WSW doch nicht so schlecht geht, wie offensichtlich so mancher zu hören glaubt.

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