18.03.2013

Ausbildung Sparkasse Sparkasse

Der Job kostet Dich ein Lächeln

Von wegen eine Eins in Deutsch und Mathe. Wer bei der Sparkasse seine Ausbildung machen möchte, muss vor allem eines sein: sympathisch. Doch auch das Zeugnis ist natürlich wichtig.

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Diese Azubis haben es geschafft: Sie haben die Ausbildung bei der Sparkasse durchlaufen und wurden übernommen.

Eine Sache gibt es, die braucht jeder Auszubildende. Nur mit ihr hat er die Chance, auf eine Lehrstelle bei der Sparkasse. Da kann er gute Noten haben in Mathe oder Deutsch – wenn dieser Punkt nicht stimmt, wird es nichts mit dem Job. „Sympathie ist das Wichtigste“, sagt Daniela Simmonds, Ausbildungsleiterin bei der Stadtsparkasse Wuppertal. „Sympathie ist etwas, da können wir nicht dran arbeiten. Entweder jemand ist sympathisch, oder er ist es nicht.“

Das klingt hart. Aber für die Sparkasse ist gerade dieser Punkt besonders wichtig. Denn die Auszubildenden arbeiten täglich mit anderen Menschen zusammen und führen Gespräche mit Kunden. „Wenn jemand etwas schüchtern oder zurückhalten ist, ist das nicht so schlimm“, sagt Daniela Simmonds. „Aber wenn wir ihn kennenlernen, dann müssen wir das Gefühl haben, dass er gut ankommt bei den Leuten.“ Dazu gehören Kleinigkeiten. Ein freundlicher Blick, ein Lächeln, eine einladende Gestik. „Fachwissen können wir unseren Auszubildenden beibringen, dafür sind wir da. Aber eine positive Ausstrahlung müssen sie selbst mitbringen.“

Das Alter spielt bei der Bewerbung keine Rolle

Der Punkt wäre also geklärt. Sympathie mitbringen. Und jetzt ist der Ausbildungsplatz sicher? Daniela Simmonds lacht:„Fast sicher!“ Denn ein paar Dinge gibt es noch, die wichtig sind. Da wäre zum einen das Thema Schule. „Wer bei uns anfangen möchte, braucht die Mittlere Reife mit Qualifikation.“ Das Alter spielt dabei keine Rolle, sagt die Ausbildungsleitern. „Unsere jüngsten Azubis sind 15 Jahre alt, wenn sie sich vorstellen. Und nach oben gibt es keine Grenze. Bei uns hat letztens sogar jemand angefangen, der bereits 27 Jahre alt war.“

Einen genauen Blick wirft Daniela Simmonds auch auf das Zeugnis der Bewerber. „Eine Fünf in Deutsch ist natürlich schlecht. Deutsch ist uns sogar noch wichtiger als Mathe.“ Denn für Mathe gibt es im Zweifelsfall den Computer, der weiterhilft. Das funktioniert bei Deutsch nicht. Doch auch eine Fünf auf dem Zeugnis bedeutet nicht, dass der Bewerber keine Einladung zum Einstellungstest bekommen kann. „Wir entscheiden sehr individuell und schauen uns die ganze Bewerbung an. Da kann man zum Beispiel durch ein gutes Anschreiben oder ehrenamtliches Engagement einiges wieder gut machen“, sagt Simmonds. Das Zeugnis nennt sie deshalb auch eine „Formalie, die stimmen muss. Wichtiger sind uns die Menschen, die sich bewerben.“

„Wir suchen die Normalen“

Und da hat sie eine klare Vorstellung, wen sie sucht. „Wir suchen die Soliden, die Normalen“, sagt sie. „Wir erwarten nicht, dass jemand besonders außergewöhnlich ist. Die Sparkasse ist ein großes Familienunternehmen. Uns sind Dinge wie Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Leistungsbereitschaft wichtig. Das sind Eigenschaften, auf die wir achten, wenn wir jemanden einstellen.“ Unwichtig ist es dagegen, ob jemand direkt von der Schule kommt, vorher schon eine Ausbildung gemacht oder bereits studiert hat. „Auch ein abgebrochenes Studium ist keine Schande. Es ist die menschliche Ebene, die stimmen muss. Dabei achten wir auch darauf, ob jemand hinter unserem Unternehmen steht, oder ob er nur an eine schnelle Karriere denkt.“

Oft bewerben sich bei der Sparkasse junge Menschen, die aus Wuppertal kommen. Das ist aber keine Voraussetzung, um eingestellt zu werden. „Wir bekommen auch Bewerbungen zum Beispiel aus Düsseldorf oder Frankfurt“ sagt Daniela Simmonds. „Wenn jemand von sehr weit weg kommt, dann fragen wir aber nach, warum er unbedingt zu uns nach Wuppertal möchte.“ Das sollte er dann erklären können. „Meistens geht es in solchen Fällen um die Liebe“, sagt sie und grinst.

Und wie wichtig ist der Sparkasse die Optik ihrer Bewerber? „Ach“, sagt Daniela Simmonds und winkt ab, „Hemd, Krawatte und Anzug können wir jedem beibringen. Natürlich sollte man ein gepflegtes Äußeres haben, wenn man sich hier bewirbt. Aber das ist ja eigentlich selbstverständlich.“ Auch Bewerber mit Jeans und Turnschuhen hat die Sparkasse schon eingestellt – der schicke Anzug kam dann erst später dazu. „Ehrlich gesagt finde ich unsere Hürden gar nicht so hoch“, sagt Daniela Simmonds. „Das finden übrigens auch unsere Azubis. Oft sind sie nach der Einstellung zu mir gekommen und haben gesagt: ,Das ist echt nicht schwer gewesen.‘“

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Quelle: Stadtsparkasse Wuppertal
Foto: Andreas Fischer

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