26.02.2013

Namen für die Wuppertaler Schwebebahnwagen?

CDU-Fraktion stellt Antrag im Rat

Die Idee, den neuen Schwebebahnwagen Namen berühmter Wuppertalerinnen und Wuppertaler, von Stadtteilen oder Partnerstädten zu geben, wurde bereits schon einmal 2010 von einem jungen CDU-Mitglied aus der Südstadt vorgestellt“, erläutert Fraktionsvorsitzender Michael Müller den Antrag der CDU-Fraktion, „damals wurde dieser Vorschlag von Verwaltung und Stadtwerken positiv aufgenommen, jedoch noch zurückgestellt, da erst ein Hersteller für die neue Wagenflotte gefunden werden musste. Dies ist in der Zwischenzeit geschehen, das Design der Schwebebahn steht auch fest und Mitte 2014 soll der erste neue Wagen durch Wuppertal schweben.“

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Die CDU-Fraktion begrüßt den seinerzeit gemachten Vorschlag und wird deshalb im Rat den Antrag stellen, dass die Wuppertaler Stadtwerke diese Idee wieder aufnehmen.

„Sinnvoll wäre es außerdem, in der Wagenkabine eine Informationstafel mit einem kurzen Lebenslauf der jeweiligen Person anzubringen, nach welcher der entsprechende Wagen benannt worden ist. So könnten sowohl Wuppertaler als auch auswärtige Touristen vom kulturellen und gesellschaftlichen Erbe der Stadt erfahren“, erklärt Müller abschließend.

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Kommentare

  1. petzi sagt:

    Was ich an der Wuppertaler CDU besonders Schätze ist, dass sie sich mit den wirklich wichtigen und relevanten Themen dieser Stadt beschäftigt. Ob es nun darum geht sich für die gelungene Karnevalssession zu bedanken (noch mal Danke für diesen Beitrag Herr Spieker) oder Namen für die Schwebebahn zu finden, das sind doch die eigentlichen Probleme die Wuppertal hat. Die Arbeitslosigkeit, gestiegene Sozialausgaben, Energiepreise, usw. sind doch Kinkerlitzchen im Vergleich zu Themen dieser Größenordnung. Und natürlich soll mal wieder der Lokalpatriotismus als Unterart des Patriotismus angeheizt werden, denn selbst der ärmste Römer konnte immer noch sagen: Ich bin Römer. Deshalb ist es wichtig die Öffentlichkeit immer mit irgendeinem belanglosen Unfug zu beschäftigen, damit sie bloß nicht darüber nachdenken, was wohl die Ursachen ihrer unterlegenen wirtschaftliche Stellung sind. Populismus pur.

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