21.02.2013

cadossier City Arkaden Wuppertalaktiv

wuppertalaktiv! für Erweiterung der City-Arkaden

Der Stadtmarketingverein wuppertalaktiv! sieht in einer Erweiterung des Centers die Chance, dass sich Wuppertal im Wettbewerb mit umliegenden Zentren behaupten kann. Lesen Sie hier die Erklärung im Wortlaut.

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wuppertalaktiv! ist für die Erweiterung der City-Arkaden als einen wichtigen Baustein für die Stärkung des Wuppertaler Zentrums. Damit gewinnt Wuppertal an Marktmacht im Wettbewerb zu den umliegenden großen Einkaufsstandorten. Durch die Expansion der Verkaufsflächen in der City werden sich nach Auffassung von wuppertalaktiv! der Einzugsbereich und die Strahlkraft der Wuppertaler City erhöhen. Das Zentrum wird für alle attraktiver!

Wichtige Voraussetzung ist, dass dort – wie auch in den anderen geplanten und ebenfalls zu begrüßenden Einzelhandelsprojekten, wie in der ehemaligen Bundesbahndirektion sowie dem Investorenkubus am Döppersberg – im wesentlichen Unternehmen und Sortimente angesiedelt werden, die das vorhandene Angebot erweitern, ergänzen und verbessern. Stadtverwaltung und Politik müssen alles daran setzen, im Dialog mit den Investoren konsequent in diese Richtung zu arbeiten, um ein bloßes Umzugsdomino zu verhindern.

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Kommentare

  1. Rolf Schweitzer sagt:

    Man sollte bitte die ECE dazu bewegen das Postareal zu nutzen, aber den Platz als schönen Stadtplatz ( Ideen liegen vor ) zu gestalten. Als Verbindung der beiden
    Centerteile würde eine mit Glas abgedeckte, in den Platz intrgierte Unterführung dienen und/oder im Obergeschoß eine transparente Stahl-Glasbrücke.
    Stadtpark, Transparenz u. Arkadenerweiterung in Einem.

  2. petzi sagt:

    Das Gesundbeten der Stadt Wuppertal, jetzt auch durch wuppertalaktiv, erinnert ein bißchen an einen Crago-Kult. Die Anhänger dieser lustigen Kultform, die auf den pazifischen Inseln, beim ersten Kontakt mit der westlichen Welt entstand, zeichnet sich dadurch aus, das die Anhänger glaubten, das die gelandeten Weißen über magische Kräfte verfügten, die es ihnen ermöglichten Schiffe und Flugzeuge von irgendwelchen Göttern herbeizubeten. Sie imitierten z.B. Flughäfen, bauten kleine Landebahnen, schneiderten sich Uniformen, immitierten Kopfhörer mit Kokosnuss Schalen, und dachten, dass die Winkbewegungen des Einweisers mit der Kelle rituelle Handlungen wären, und die Ursache dafür war, das dann ein Flugzeug mit Gütern landete. Diese Kulte gibt es zum Teil heute noch. Die Mitglieder wollten nicht glauben, dass die Waren die ausgeladen wurden woanders hergestellt wurden, und dann zu den Inseln transportiert wurden.

    Genauso glauben auch die Befürworter, dass wenn sie als rituelle Handlung ein Einkaufscenter erweitern, dann Wohlstand und Einkommen nach Wuppertal zurückkehren. Das glauben offenbar auch die Investoren des Kubus, und des Homeparks. Es handelt sich aber leider nur um eine moderne Form des Caro-Kults, und auch hier sind die Anhänger Beratungsresistent, und wollen nicht glauben, was anderswo schon nachgewiesen ist, nämlich dass es nicht funktioniert.

    1. N.Miskou sagt:

      Das finde ich eine wirklich interessante Anekdote. Und die parallelen sind nicht von der Hand zu weisen.
      Danke dafür.

      1. petzi sagt:

        Ich konnte es auch kaum glauben, dass es sowas wirklich gibt als ich zum ersten mal davon im Radio gehört habe. Für interessierte hier folgender link: http://de.wikipedia.org/wiki/Cargo-Kult. Es ist schon zum schmunzeln.

  3. Bitte korrigieren Sie mich – aber bisher war Wuppertal Aktiv immer ein Verein für Wirtschaftsmarketing, nicht für (sogar ganzheitliches) Stadtmarketing. Also ohne gesellschaftliche Aspekte. Hat sich da etwas geändert?

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