18.12.2012

Forensik: Geheimniskrämerei nimmt groteske Züge an

Der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker wartet immer noch auf die Beantwortung seiner Fragen zum Standort der Forensik in Wuppertal, obwohl ihm der Landesbeauftragten für den Maßregelvollzug, Uwe Dönisch-Seidel, persönlich versichert hat, er hätte sie beantwortet und an ihn abgeschickt.

„Diese Geheimniskrämerei in Sachen Forensik nimmt mittlerweile groteske Züge an!“ Der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker wartet immer noch auf die Beantwortung seiner Fragen zur Standortwahl in Wuppertal. Und das, obwohl ihm der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug, Uwe Dönisch-Seidel, persönlich bei der Veranstaltung der Kirchen mit der Ministerin am 7. Dezember in Wuppertal versichert hat, dass die Fragen alle beantwortet wären und das Schreiben bereits unterwegs sei. Spiecker: „Der Verdacht, dass das zuständige Ministerium die Auswahlkriterien für die forensische Klinik in Wuppertal absolut nicht auf den Tisch legen will, verhärtet sich immer mehr – und die Frage nach dem Warum wird immer drängender.“ In Wuppertal sei wegen dieser mangelnden Transparenz schon viel Vertrauen zerschlagen worden und Ministerin Steffens hülle sich weiter in Schweigen.

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Der Wuppertaler Landtagsabgeordnete hat heute (18.12.) noch einmal eindringlich an den Landesbeauftragten für den Maßregelvollzug appelliert, die Fragen endlich zu beantworten. „Ich befürchte aber, das wird in diesem Jahr nichts mehr“, so Spiecker abschließend.

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Kommentare

  1. HendrikS sagt:

    Verfügen beide Beteiligte nicht über E-Mail?

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