08.12.2012

Im Kollektiv die personelle Lücke am Kreis schließen

Am Samstagabend stellt sich der BHC um 18:15 Uhr in der Solinger Klingenhalle gegen „Die Eulen“ der TSG Ludwigshafen Friesenheim seiner nächsten Aufgabe gegen eine Mannschaft aus den „Top Ten“ der Liga.

Es ist nicht das erste Mal in der laufenden Saison, dass BHC-Cheftrainer Sebastian Hinze einen personellen Ausfall in seinem Kader verkraften muss, doch der personelle Komplettausfall auf einer Schlüsselposition ist auch für ihn neu. Mit der Rückkehr von Maximilian Weiß ist frühestens in zehn Tagen zu rechnen – hinzu kommt die bittere Diagnose bei Kreisläufer Stanko Sabljic, der sich aufgrund der Schwere seiner Schulterverletzung am Montag einer Operation durch Mannschaftsarzt Dr. Diederich von der Heyde im Wuppertaler Helios Klinikum unterziehen muss und somit auf unbestimmte Zeit ausfällt.

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So stehen die verbliebenen zehn Feldspieler vor der Aufgabe, die entstandene Lücke möglichst gut zu kompensieren. „Die Mannschaft ist nun gefordert, noch enger zusammenzurücken und die schwerwiegenden Ausfälle zu kompensieren“, vertraut BHC-Geschäftsführer Stefan Adam dabei auf die Qualitäten in der Mannschaft, sich auf die besondere Situation einstellen zu können. Der neuerliche Erfolg gibt ihm recht, schließlich gewannen die Bergischen Löwen am Mittwochabend das alles andere als einfache Auswärtsspiel beim ThSV Eisenach nach einem großartigen Auftritt mit 33:25 – und dies bekanntermaßen ohne einen etatmäßigen Kreisläufer, da Stanko Sabljic gleich in der Anfangsminute verletzt ausschied.

„Es ist meiner Mannschaft hoch anzurechnen, dass sie nach dem Schock gleich zu Beginn der Begegnung so eine hervorragende Leistung auf die Platte gebracht hat“, zeigt sich Hinze äußerst zufrieden, wie sein Team in Thüringen agierte. Emil Berggren übernahm dabei den Part des Kreisläufers. Ob dies auch die Trumpfkarte für das Gastspiel der Friesenheimer im Bergischen Land ist, ließ der BHC-Coach noch offen und gewährte vorab keinen Blick in die Karten. Wer Sebastian Hinze kennt, der kann sich sicher sein, dass er auch für die schwierige Situation noch ein Ass aus dem Ärmel ziehen kann. So haben sich im Training und bereits in der Saisonvorbereitung durchaus auch andere Kreis-Szenarien aufgetan.

Nichts desto trotz brauchen die Bergischen Löwen mehr denn je das Gefühl, gemeinsam mit dem eigenen Publikum so eng aneinanderzurücken, dass die Mitte auch am Samstag im heimischen Löwenkäfig dicht bleibt, um die Punkte im Bergischen Land zu halten. Um Wartezeiten am Spieltag zu verhindern, bitten die Verantwortlichen entweder noch den laufenden Vorverkauf zu nutzen, oder die am Spieltag bereits zwei Stunden vor Anpfiff öffnenden Tageskassen zu frequentieren.

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