26.11.2012

Ikea Wuppertal

SPD Wuppertal enttäuscht über Untersagungsverfügung für die Planungen zu IKEA. Arbeit an der Realisierung des Projektes wird fortgesetzt.

In den letzten Wochen und Monaten haben wir intensiv für das landesplanerische „go“ für die Ansiedlung von IKEA in Wuppertal gearbeitet. Das ist in engster Abstimmung mit der Stadtspitze und der Wirtschaftsförderung erfolgt.

„Natürlich sind wir enttäuscht, dass unsere guten Argumente noch nicht zum Tragen gekommen sind“, so Dietmar Bell, SPD Unterbezirksvorsitzender und Landtagsabgeordneter, nach dem heute bekannt wurde, dass die Staatskanzlei die Planungen der Stadt Wuppertal für den Bebauungsplan Dreigrenzen – IKEA und die Änderung des Flächennutzungsplans untersagt hat.

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Klaus Jürgen Reese, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Wuppertal ergänzt: „Nach den sehr intensiven Gesprächen mit IKEA war es gelungen, den zentrenrelevanten Anteil des angebotenen Sortiments auf 10 Prozent entsprechend der landesplanerischen Vorgaben zu beschränken. Damit sind nach unserer Auffassung alle landesplanerischen Voraussetzungen erfüllt. Wir hätten erwartet, dass dies auch bei der Bewertung durch die Staatskanzlei positiv gewichtet worden wäre.“

Als aus für das Projekt werten beide die Untersagung ausdrücklich nicht. „Das Land hat bei der Beurteilung, ob eine Überschreitung der 10 Prozent Schwelle vorliegt, die Ankündigung der Stadt Wuppertal, die Verkaufsfläche für zentrenrelevante Sortimente zu reduzieren, außer Betracht gelassen. Dies lässt aus unserer Sicht durchaus noch Raum für weitere Gespräche“, so Klaus Jürgen Reese weiter. Dietmar Bell abschließend: „Unabhängig davon wird jetzt aber der Klageweg beschritten werden müssen. Aus unserer Sicht ist und bleibt die Ansiedlung von IKEA ein unverzichtbares Projekt für unsere Stadt.“

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Kommentare

  1. petzi sagt:

    Gottseidank ist ist vorläufig Schluss mit dem Spektakel. Wer nicht möchte, dass die Cities von Barmen und Elberfeld wie Oberhausen enden, der muss IKEA und erst recht das Fachmarktzentrum bekämpfen. Ganz abgesehen davon, das im Einzugsbereich Menschen wohnen, die darunter zu leiden hätten, was aber auch der SPD egal ist.

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