23.11.2012

Unverhofftes Weihnachtsgeschenk

„Kälte“- Beratungsbus wird durch Weihnachtsspende möglich gemacht

Die kalte Jahreszeit beginnt und damit auch wieder die Zeit, die für Obdachlose bei eisigen Temperaturen gefährlich werden kann. Im kommenden Sozialausschuss am 29.11.12 wird die Verwaltung deshalb auf Antrag der CDU-Fraktion dem Ausschuss ihr Kältekonzept vorlegen. Darin heißt es noch, „Der Sozialdienst katholischer Frauen plant ein Beratungsangebot in einem Bus für den Berliner Platz. (…) Der genaue Start des Projekts ist abhängig von der Finanzierung.“ Diese ist für die nächsten Wintermonate nun gesichert.

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„Eine Idee wird Wirklichkeit“, zeigt sich der Vorsitzende des Sozialausschusses Arnold Norkowsky begeistert, „der Anruf der Firma E/D/E kam überraschend aufgrund eines Artikels der CDU-Fraktion in ihrem Info-Folder und die Freude war natürlich umso größer, als man mir mitteilte, dass die Firma E/D/E bereit ist, den „Kälte“-Beratungsbus des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF) finanziell zu unterstützen und so für den kommenden Winter sicherzustellen.“

„An 2 bis 3 Tagen in der Woche wird der Beratungsbus mit zwei Sozialarbeiter(inne)n des SKF nun in Oberbarmen und in Elberfeld dort stehen, wo die Wuppertaler Tafel ihr warmes Essen ausgibt. Die Menschen können sich dementsprechend zusätzlich zu einem warmen Essen auch noch im Bus aufwärmen und beraten lassen. Bei Notsituationen besteht zudem die Möglichkeit, Personen ohne Wohnung in die Übernachtungsstellen zu bringen“, führt Norkowsky aus.

„Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion, deshalb dankt die CDU-Fraktion nicht nur dem SKF, der das Personal stellt und die Organisation übernommen hat, sowie dem E/D/E für die finanzielle Unterstützung, sondern auch dem Technischen Hilfswerk, das sich bereit erklärt hat, den Bus und einen Fahrer zur Verfügung zu stellen. Die BV Oberbarmen hat sich außerdem entschlossen, dieses gemeinschaftliche Vorhaben ebenfalls finanziell zu unterstützen. Ein interfraktioneller Antrag  wird in die nächste BV-Sitzung eingebracht werden. Nach diesem Winter wird man dann beurteilen müssen, wie das Angebot angenommen worden ist und ob man dies im nächsten Winter wiederholen kann. Sichergestellt ist aber, dass das Projekt nun kurzfristig anlaufen kann“, erklärt Norkowsky abschließend.

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