10.09.2012

Familienzentrem Kinder Kitas Wuppertal

Zusätzliche Familienzentren in Wuppertal am Start

Die Landesregierung weitet ihr Engagement für besonders hilfsbedürftige Kinder und Eltern deutlich aus. Insgesamt 132 zusätzliche Familienzentren haben mit Landesförderung zum jetzt begonnenen Kindergartenjahr 2012/2013 in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf die Arbeit aufgenommen.

Auch 3 neue Familienzentren sind in Wuppertal am Start. Davon 2 in der Elberfelder Nordstadt (Marienstr., Ludwigstr.) und 1 Familienzentrum in Wichlinghausen (Am Diek).

Dazu die Wuppertaler Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann: „Während bisher nur 164 Familienzentren in Stadtteilen mit besonderem Handlungsbedarf  vom Land gefördert wurden, sind es jetzt mit 296 Familienzentren fast doppelt so viel. Wir freuen uns sehr, dass auch in Wuppertal zum neuen Kindergartenjahr drei zusätzliche Familienzentren ihre Arbeit aufnehmen konnten. Damit  sollen Familien noch besser und frühzeitiger erreicht  und ihnen Hilfe angeboten werden. Nur so können wir wirklich gezielt vorbeugen und fördern, damit alle Kinder die gleichen Chancen erhalten. Gerade diejenigen, die Unterstützung brauchen, scheuen oft davor zurück, Beratungs- und Bildungseinrichtungen aufzusuchen. Deshalb muss das Angebot zu den Familien kommen“, so die Abgeordneten.

Derzeit gibt es insgesamt 2.055 Familienzentren in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit den Verbund-Familienzentren mit mehreren Kindertageseinrichtungen arbeiten heute rund 2.950 Kitas als Familienzentrum. Familienzentren sind Kindertageseinrichtungen, die mit der Familienberatung, Familienbildung und anderen Einrichtungen aus den Bereichen Integration, Kultur und Sport zusammenarbeiten. Sie bieten nicht nur Kindern Betreuung und Bildung, sondern unterstützen auch Eltern in Alltags-, Erziehungs- und Bildungsfragen.

Familienzentren erhalten durch das erste KiBiz-Änderungsgesetz bereits seit dem 1. August 2011 in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf 14.000 Euro. Alle anderen Familienzentren werden mit 13.000 Euro gefördert. Darüber hinaus erhalten die Familienbildung und die Familienberatung, die sich in Familienzentren engagieren, zusätzlich insgesamt 4,5 Millionen Euro vom Land.

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