02.10.2012

trafo transformator umspanner WSW

WSW tauschen 60 Tonnen schweren Trafo aus

Ein neuer Transformator für das WSW-Umspannwerk Viktorstraße wurde heute, Dienstag, 2. Oktober, angeliefert und für den Transport durch die enge Viktorstraße auf dem Carnaper Platz per Mobilkran vom Tieflader auf einen kleineren Schwerlaster umgeladen.

Über 60 Tonnen schwer ist der Umspanner, der zukünftig im Umspannwerk Viktorstraße den Strom von 110 Kilovolt (=110.000 Volt) Hochspannung auf 10 Kilovolt Mittelspannung herunter regeln soll. Der Zwischenstopp vor den Verwaltungshäusern der WSW an der Bromberger Straße war notwendig, weil der Tieflader, mit dem der neue Trafo vom Hersteller in Regensburg nach Wuppertal gebracht wurde, für die engen Straßen auf dem Sedansberg nicht geeignet ist. Aber auch mit dem kleineren Schwertransporter musste der Fahrer noch Präzisionsarbeit leisten.

Zunächst aber konnten Passanten auf dem Carnaper Platz am Morgen gleich zwei Trafos durch die Luft schweben sehen. Denn auch der alte Trafo aus der Viktorstraße, der nun ersetzt wird, wurde auf dem Areal zwischengelagert. Beide wurden mittels zweier Mobilkräne auf ihre jeweiligen Transporter verladen.

Während der knapp fünfzig Jahre alte Vorgänger nun bei einer Spezialfirma zerlegt und entsorgt wird, wurde der neue Trafo am Dienstagvormittag mit Polizeieskorte die Carnaper Straße und den Steinweg hinunter gefahren und dann durch die schmale Viktorstraße an seinen Bestimmungsort verfrachtet. Auf dem engen Hof des Umspannwerks war dann noch einmal viel Rangierarbeit nötig, bis der knapp sechs Meter lange und 4,40 Meter hohe Trafo vom Transporter über Stahlschienen in seine Box gezogen werden konnte. Dort wird er in etwa zwei Wochen seinen Betrieb aufnehmen.

Der neue Trafo im Umspannwerk Viktorstraße stammt vom Hersteller SGB, Regensburg, und verfügt über eine Leistung von 31,5 Megawatt (=31.500 Kilowatt). Der alte Trafo stammt von 1965. Im Umspannwerk Viktorstraße gibt es zwei Transformatoren, von denen immer nur einer in Betrieb ist, während der andere als Reserve dient. Die zweite Anlage stammt von 1995. Für den Austausch des alten Trafos investieren die WSW 600.000 Euro.

Über das Umspannwerk Viktorstraße werden etwa 16.000 Haushalte versorgt. Das Versorgungsgebiet umfasst den Stadtteil Barmen vom Sedansberg bis Wupperfeld mit rund 120 Netzstationen. U.a. wird auch der im Heizkraftwerk Barmen produzierte Strom über das Umspannwerk Viktorstraße in das WSW-Netz eingespeist.

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Quelle: WSW

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