17.09.2012

Leistungsanpassung im ÖPNV notwendig

Uns ist bewusst, dass die Leistungsanpassung für einige Fahrgäste auch Nachteile mit sich bringen werden. Insgesamt werden sich aber nur fünf Prozent der Kundinnen und Kunden auf Veränderungen einstellen müssen.

„Kaum genutzte Busse sind nicht wirtschaftlich und auch nicht ökologisch. Wir werden deshalb den von der Wuppertaler Stadtwerke mobil GmbH (WSW) und der Verwaltung vorgeschlagenen Leistungsanpassungen zustimmen“, so Volker Dittgen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, im Vorfeld der heutigen Ratssitzung.

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Oliver Wagner, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, ergänzt: „Wir wollen auch weiter das sehr gute Nahverkehrsangebot der WSW aufrecht erhalten und noch mehr Wuppertalerinnen und Wuppertaler zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen. Aber da, wo Buslinien nur eine geringe oder fast gar keine Nachfrage haben, müssen die Angebote dem Bedarf angepasst werden. Im innerstädtischen Nahverkehr liegt der durchschnittliche Dieselverbrauch eines Busses schnell über 50 Liter pro hundert Kilometer. Bei zu geringen Fahrgastzahlen gehen die ökologischen Vorteile eines Linienbusses verloren.“

„Uns ist bewusst, dass die Leistungsanpassung für einige Fahrgäste auch Nachteile mit sich bringen werden. Insgesamt werden sich aber nur fünf Prozent der Kundinnen und Kunden auf Veränderungen einstellen müssen. Die Einwohner- und Fahrgastzahlen haben sich in den letzten Jahren genauso wie einige Wegebeziehungen in unserer Stadt verändert. Das Leistungsangebot der WSW muss auch diese Veränderungen berücksichtigen. Der in den kommenden Monaten aufzustellende Fahrplan wird auch weiter für ganz Wuppertal öffentliche Mobilität sicherstellen. Flexiblere Angebote wie Anrufsammeltaxis sollten das Grundliniennetz ergänzen. Wuppertal wird auch nach der Leistungsanpassung dank der hervorragenden Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der WSW eine Stadt mit einem sehr guten ÖPNV-Angebot sein“, erklärt Volker Dittgen abschließend.

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Kommentare

  1. Andreas Schneider sagt:

    Der SPD/CDU-Einheitsbrei macht sich in solchen Debatten echt lächerlich. Undifferenzierten Zahlenspielen der WSW wird gefolgt, Anregungen der Bezirksvertretungen werden nicht diskutiert, Anträge der anderen Fraktionen vertagt und abgewiesen. Leider haben es sich die entsprechenden Damen und Herren auf ihren Posten zu bequem gemacht, auf Dauer wird es wohl bei der großen Koalition bleiben. Armes Wuppertal.

  2. HahEss sagt:

    Ich fände mehr Details in der Diskussion gut und wichtig. Nur dadurch sind scheinbare? Widersprüche zwischen steigenden Fahrgastzahlen absolut und sinkender Nachfrage in einigen Linien oder zu einigen Uhrzeiten aufzulösen. Das geht aber in der bisherigen Diskussion vollkommen unter.

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